Alle an Bord können schwimmen

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Dienstag 16.08.2016
44°50,61 N  013°50,57 E     Log 2539,6  0 sm     Steg
Marina Veruda  Luft 30°  W 27°      Betr. Std. 435,4   

Der Käpten und John brachten als erstes unsere Wäsche gleich um 8:00 Uhr zu Kristina zum Waschen, damit wir sie heute Nachmittag wieder bekommen. Anschließend gingen sie noch Brot kaufen.

Als sie zurück waren, erzählten sie uns dass am Steg zwei ein Segelboot ausgebrannt ist und der Steg abgesperrt ist. Die Polizei ist auch noch dort.

Da unser letzter Tag angebrochen ist, bedeutet das Sachen einpacken und Boot von innen reinigen. Uns läuft das Wasser bis in die Unterhose, vom Schwitzen.
Opa kontrolliert alles am Schiff von außen.
Das ganze nimmt den halben Tag in Anspruch.

Jetzt endlich ist es soweit, wir gehen noch ein letztes Mal in den Pool, darauf hat Isabella schon lange gewartet. Das Wasser erscheint uns heute etwas wärmer hier. Wieder ist Isabella ohne Schwimmcoach und legt auch gleich los. Sie schwimmt und schwimmt und schwimmt. Auf einmal kann sie eine gute Strecke zurücklegen. Mit atmen beim Schwimmen, mal hat sie den Kopf über, mal unter Wasser. Legt sich auf den Bauch, oder den Rücken und lässt sich treiben. Sie freut sich und meint: “Jetzt können alle an Bord schwimmen“. Wie jeden Tag möchte sie auch heute nicht aus dem Wasser und will nur noch schwimmen, seit es gut vorwärts geht. Aber leider geht auch dieses Badevergnügen zu ende.
Nach dem Duschen machen wir uns landfein und gehen ins Volaria essen.

Zwei mal Grillteller und ein mal Schnitzel für Isabella.

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Die hat jetzt ihren Reiseproviant für Morgen gleich mitbekommen.

Da wir uns nach so einem reichlichen Essen noch bewegen wollten, gingen wir spazieren, Richtung Strand.
Jetzt wollten wir mal sehen ob wir einen Blick auf das ausgebrannte Schiff ergattern können.
Der zweite Steg ist nicht mehr abgesperrt. Da gehen wir natürlich mal schauen.
Am äußersten Ende vom Steg liegt die 47 Fuß große verkohlte Yacht. Das arme Schiff wirkt ziemlich schrottreif. Ob die wohl noch mal in Stand gesetzt werden kann?

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Zum Glück ist an den Nachbarbooten nichts weiter passiert. Ob sie allerdings hier ausgebrannt ist, oder ob sie hierher geschleppt wurde wissen wir nicht. Die Crews auf den Nachbarbooten werden wohl noch länger mit dem Brandgeruch leben müssen.

Wir setzen jetzt unseren Weg fort.

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Isabella macht wieder Fitnesstraining an den Sportgeräten

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und geht noch mal auf eine große Rutsche, bevor wir uns im Skuza alle noch ein Eis kaufen.

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Danach geht es zurück zum Schiff. Es ist sehr schwül heute. In der Ferne rumpelt es schon. Möglicherweise gibt es noch ein Gewitter.

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Schwimmtraining in den Pool verlegt

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Montag 15.08.2016
44°50,61 N  013°50,57 E     Log 2539,6  3,9 sm     Steg
Marina Veruda  Luft 28°  W 27°      Betr. Std. 435,4   

Heute schwimmen wir das letzte Mal um das Schiff, dann heißt es Anker auf und Isabella darf vorerst ein letztes Mal Kapitän sein und das Schiff steuern.

Vor lauter schauen, denn es ist wieder viel los auf dem Meer, haben wir doch glatt die Hafeneinfahrt verpasst und wir müssen umdrehen.
Dort ankert mittendrin die „Lola“ ein großes Motorboot aus Malta.
Als wir am Transit-Steg vorbeifahren, will uns die Marina Aufsicht mit dem Megafon zurückbeordern, doch wir fahren weiter. Dann schaut sie uns mit dem Fernglas hinterher und weiß jetzt hoffentlich dass wir hierher gehören.

Am Steg steht allerdings diesmal niemand um uns zu helfen, wir haben aber trotzdem wie alte Seebären angelegt.

Als nächstes schrubben Wolfgang und ich das Deck, damit das Salz vom Schiff kommt. John paddelt unterdessen das Dinghi an den Steg und hievt es mit Nici raus. Später befreit er und  Wolfgang auch dieses vom Salz und Dreck.

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Wir drei Mädels wischen das restliche Wasser aus dem Cockpit.

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So beim Arbeiten kommt dann langsam der Hunger und wir essen heute mal Bratheringe, die wir nicht geangelt, sondern aus den tiefen der Bodenschaps hervorgeholt haben. Etwas später meint dann klein Isabella es ist so heiß, können wir nicht schwimmen gehen.

Das können wir und zwar gerne, denn eine Abkühlung ist zwingend notwendig.

Im Pool sind nur wenig Leute, die meisten sind draußen auf dem Meer bei diesem schönen Wetter und Isabella hat viel Platz um im ganzen Pool herumzuschwimmen. Sie wird immer besser. Sie hat nicht mal ihren Schwimmcoach an. Immer größer werden ihre Strecken die sie halb Tauchend zurücklegen kann. Sie ist sehr eifrig und mit Freude bei der Sache.

Zwischendurch gehen wir mal wieder aufs Schiff und Opa zieht mit John die Persenning vom Vorsegel hoch, das heißt hochgezogen hat sie Nici. Die hat auch die Schoten aufgeschossen.

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Das macht ihr Spaß, seit sie es kann. Den Flaggenapell machen dann wieder Wolfgang und John.

Anschließend gehen wir noch mal Schwimmen, denn wir haben es Isabella versprochen. Wieder ist sie eifrig am Schwimmen.

Plötzlich hören wir Feuerwehrsirenen auf der gegenüberliegenden Seite von Veruda. Man konnte die Feuerwehrautos vom Pool aus sehen. Doch als sie plötzlich bei uns am Pool in Begleitung von Polizei vorbei fuhren, waren wir schon etwas irritiert. Vielleicht kürzen sie ja den Weg nach Pjescana Uvala ab.
Nach Isabellas Schwimmkurs geht es ab unter die Dusche.
Später sagt uns Opa dass er die Feuerwehr vom Schiff aus gesehen hat und sie vorne beim Marinabüro sein könnte, doch genaues wissen wir noch nicht.

Unser Abendessen nehmen wir wieder im Cockpit ein, genauso wie unser Anlegebier.

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Unsere kleine Wasserratte

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Sonntag 14.08.2016
44°49,14 N  013°52,07 E     Log 2535,7   10,1sm     Ankern 4 m Schlamm
Festland Banjole Bucht Paltana   Luft 24°  W 26°      Betr. Std. 434,4   

Heute Morgen mal kein Wind, sondern spiegelglattes Wasser und Sonnenschein. Da lässt man sich doch gerne aufwecken.

Genüsslich Frühstücken und dann Paddeln unsere Gäste noch mal ans Ufer um Muscheln zu suchen und Krebse zu ärgern, bevor die vielen Badegäste wiederkommen.

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Kaum sind sie wieder bei uns gelandet und noch nicht mal an Bord, schreit Isabella schon wieder dass sie ins Wasser zum Schwimmen will. Aber das wollen wir alle noch mal in dieser schönen Bucht, denn sehr warm ist es ja auch. Danach machen wir uns startklar zum Segeln. Isabella verlangt jetzt schon selbständig nach ihrer Weste und ihrer Leine zum Sichern. Sie hat keine Angst, auch heute nicht, obwohl wir wieder gute Fahrt machen, bei Amwindkurs und 20° Schräglage.

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Sie fragt Opa, oder besser gesagt den Käpten Opa, ob sie wieder steuern darf. Darf sie natürlich, doch nach einer Weile wird ihr kalt und sie verkriecht sich eine Zeit hinter dem schützenden Sprayhood. Bei durchschnittlich 5 Knoten Fahrt sind wir recht zügig beim Leuchtturm, dann machen wir noch eine letzte gemeinsame Wende und steuern auf unsere Bucht zu, als John auf einmal zwei Delfine sichtet. Nur Isabella sieht sie nicht, für ein Foto reicht die Zeit auch nicht, viel zu schnell sind sie wieder weg.

In der Bucht angekommen ankern wir auf 4 m.
Wir schwitzen, das bedeutet alle gehen ins kühle Nass. Isabella wird nicht müde immer und immer wieder mit Begeisterung vom Boot ins Meer zu springen.

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Nun wollen wir alle mal Richtung Ufer. Wolfgang, Nici und Isabella rudern. John schwimmt rüber und ich schnorchle mal das Ufer ab. Ein paar Muscheln für Isabella habe ich schon gefunden.

Opa hat die neue Strickleiter mit im Schlauchboot, die soll nach Jahren endlich mal ausprobiert werden. Nici schafft es mit Mühe über die Leiter vom Wasser ins Beiboot zu klettern. Isabella nur, weil Opa die Leiter festgehalten hat und John hat es nicht probiert. Ich habe die wackelige Angelegenheit später mal getestet, es aber auch nicht geschafft, genau wie Opa. Da sind wir wohl etwas zu unsportlich, oder kennt jemand eine gute Technik um mit Strickleiter ins Dinghi zu kommen.

Nach so viel Anstrengung haben wir Hunger bekommen. Isabella möchte heute einen Nachtisch machen, dazu schnippelt sie Obst und ich mache den Milchreis dazu.

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Nach einer kleinen Verschnaufpause will unsere Keine, wie soll es anders sein noch mal ins Wasser, dazu fordert sie ihren geliebten Opa auf. Der geht natürlich wieder mit. Wir beobachten die Beiden vom Boot aus und amüsieren uns köstlich.

Mal will sie vom Heck des Bootes, mal vom Dinghi ins Wasser springen. Dann schwimmt sie auf dem Rücken, versucht es mit kraulen, das sie heute Nachmittag von ihrer Mama gesehen hat, oder probiert normal vorwärts zu kommen. Das gefällt ihr so gut, dass sie immer wieder im Wasser das Singen anfängt. Auf einmal sagt sie:“ Los Opa ich will jetzt ums Boot schwimmen“. Was sie auch mehrfach getan haben. Das Kind ist gar nicht mehr zu bremsen.
Aber dann muss sie halt doch mal aus dem Wasser, vorher gibt es noch eine Waschung am Heck des Bootes.

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Jetzt wird alles ruhiger, wir trinken unser Anlegebier an Deck, dann gehen erst Nici und Isabella, etwas später John in die Koje. Nur wir bleiben wie immer noch lange an Deck und genießen die schöne vom Mond erleuchtete Nacht. Allerdings werden wir von lauter Musik, die vom Hotel herüber schallt, berieselt, wie immer hier. 

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Badespaß

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Samstag 13.08.2016  

44°46,62 N  013°55,02 E     Log 2525,6   0sm     Ankern 7m Schlamm

Festland Bucht Portic Luft 24°  W 24,5°      Betr. Std. 433,8   

Da es im Moment noch etwas windig ist haben wir viel Zeit zum Frühstücken.

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Danach wollen sich John, Nici und Isabella mal aufmachen und das gegenüberliegende Ufer erkunden. Dazu ist Rudern angesagt, Nici opfert sich weil die anderen es noch nicht können. Hups, da steht ja ein Schiff im weg.

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Wir und die Mannschaft von dem Schiff müssen lachen. Nach dem kleinen Malheur geht es weiter zum Ufer. Dort sucht Isabella mit ihrer Mama Muscheln und Schneckenhäuser während John das Dinghi hält, damit es nicht ans Ufer klatscht.

In der Bucht herrscht mittlerweile reges treiben. Die Bucht ist voller Menschen und Boote.

Als die Dinghimannschaft wieder zurück ist, will Isabella unbedingt ins Wasser. Also geht die ganze Mannschaft mit. Sehr lange bleiben wir aber bei dem Wind nicht im Wasser.

Zur Stärkung machen Nici und ich das Mittagessen, während Opa mit Isabella eine Runde Schach spielt.

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Müde vom vielen Rudern und Paddeln machen Nici und John danach ein kleines Nickerchen. Isabella ist nicht Müde und will beschäftigt werden.

Vorerst ist sie mit einer Scheibe Brot zufrieden. Das zerrupft sie in winzig kleine Stücke und füttert die Fische damit. Vor Freude quiekt sie, wenn die Fische hoch springen, nach dem Brot schnappen und sie dabei voll Wasser spritzen.

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Nach der Fischfütterung macht Opa mit ihr und Olaf noch ein Fotoshooting auf dem Vorschiff, da sie noch ein Foto für ihr Gewinnspiel braucht.

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In der Zwischenzeit sind Mama und Papa auch wieder erwacht und wir gehen alle noch mal eine Runde Baden. Mama zeigt ihr wie man einen Köpfer macht und Papa springt einen „Reiser“. Dann will Isabella auch springen, mal von der Luftmatratze mal von der Badeplattform. Opa hält alles im Film fest.

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Nach dem Badevergnügen, macht Oma alle mit der Körperpflege am Meer vertraut.

Jetzt wird es so langsam Abend und die Badegäste verlassen die Bucht. Es bleiben aber noch 36 Boote hier die Übernachten wollen, genauso wie wir.

Wir lassen den Tag so langsam ausklingen, mit lesen, spielen und beim Sonnenuntergang ein Bier auf dem Vorschiff trinken.

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Mit Isabella um Cap Kamenjak

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Freitag 12.08.2016  

44°46,62 N  013°55,02 E     Log 2525,6   10,5 sm     Ankern 7m Schlamm

Marina Veruda   Luft 23°  W 23°      Betr. Std. 433,8   

Festland Bucht Portic

Heute wollen wir mal wieder etwas segeln. Gegen Mittag legen wir ab. Alles hat wieder mal prima geklappt. 

Als wir zur Hafenausfahrt kommen bläst doch mehr Wind als die Wettervorhersage angekündigt hat. Mit beiden Segeln düsen wir nur so dahin, wie auch die vielen anderen Segler. Als uns eine Böe erwischt, erschrecken alle und Isabella bekommt Angst und will umdrehen. Die Samoa bekam eine ziemliche Schräglage und die halbe Mannschaft begann von ihrer Sitzbank zu rutschen. Aber Opa hat alles im Griff. Da wir sehr schnell sind und auch gute Wellen haben reffen wir etwas das Großsegel. Jetzt liegen wir nicht mehr so ganz schief. Nach einer Weile rollen wir dann das Großsegel aber doch komplett ein.
Der Wind lässt noch immer nicht nach und da wir unseren Gästen nicht gleich zu viel zumuten wollen, reffen wir vorsichtshalber auch das Vorsegel.

Als wir am Leuchtturm vorbei sind, müssen wir eine Wende machen, dabei helfen alle mit.
Jetzt ist es nicht mehr sehr weit, bis zu unserer  Bucht.

Dort liegen bereits viele Sonnenhungrige am Ufer und auf dem Wasser sind sämtliche Bootsgrößen vertreten. Wir gesellen uns jetzt dazu.

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Da Seefahrt bekanntlich hungrig macht, gibt es erst mal einen leckeren Obstsalat.
Unterdessen ruft Isabella schon wieder nach Opa, damit er mit ihr schwimmen geht, aber der näht erst noch ihre Sandale.

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Danach geht es aber ab ins Wasser.

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Isabella krabbelt auf Opas Rücken und dann tauchen beide ab. Na ja, nur mal so kurz.

Nach einer Weile hat sie ganz blaue Lippen und sie soll aus dem Wasser, aber sie meint ihr ist nicht kalt, was wir aber nicht ganz glauben konnten.

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Mama möchte auch dazu lernen und macht bei Opa einen Crashkurs im Beibootfahren.

Danach machen die neu Angelernten mit Kind nur eine kurze Spritztour, denn Mama will zurück aufs Schiff.

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Dort legen sie sich erst mal auf´s Vorschiff um schwarz zu werden.

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Doch Isabella will nicht schwarz werden und sucht sich eine andere Freizeitbeschäftigung. Sie holt sämtliche Kissen, Decken und Handtücher und baut sich in unserer Kabine eine Kissendeckenburg.

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Mal schauen wo wir heute Abend schlafen werden. Mama muss heute mal ohne Kissen auskommen meint sie. Da muss wahrscheinlich noch was geklärt werden.

Opa ist unterdessen sehr fleißig und bastelt am Geräteträger, er will die neuen Blöcke und die dazu gehörigen Leinen für die Vierfachtalje anbringen, damit wir beim Schlauchboot hochziehen nicht so viel Kraft brauchen.

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Donnerstag 11.08.2016

44°50,61 N  013°50,58 E     Log 2515,2   0sm     Steg

Marina Veruda   Luft 29°  W 25°      Betr. Std. 433,0   


Nachdem noch mal kräftig Wind zu erwarten ist, bleiben wir in der Marina. Dafür eignet sich ein Besuch im Aquarium.

Wir stehen mal wieder im Stau vor den Parkplätzen in Verudela, bevor wir einen schönen großen Parkplatz bekommen. Das nächste Anstehen war vor dem Eingang des Aquariums, das standen wir eine dreiviertel Stunde in einer Warteschlange.

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Isabella überbrückte diese Zeit mit dem Bau eines Ameisenschlosses.

Nach dem Bezahlen studiert Isabella erst mal ordentlich den Lageplan.

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Dann führt unser erster Weg zu einem Wassergraben, in dem viele Rotwangen Schildkröten leben.

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Im inneren vom alten Ford gab es dann in verschiedenen Aquarien wunderschöne Blumenkohl, Ohren.- Spiegelei und so umgedrehte Quallen.

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Kleine Katzenhaie, Glatthaie, verschiedene Rochen und Plattfische waren in einem oben offenen Becken.

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Darüber, in einem Art Brutkasten hingen viele Säckchen in dem kleine Haie heranwuchsen. Auch in den Gängen gab es viel zu erforschen.

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Neben einem Labor, gab es riesige Kübel, in denen kranke und verletzte Schildkröten gesund gepflegt wurden.

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Auch Isabella wollte mal ausprobieren wie man sich als Schildkröte fühlt.

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Die Krabben haben uns genauso interessiert beobachtet, wie wir sie.

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Die Seepferdchen allerdings hingen ganz gelassen im Seegras.

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Etwas farbenfroher ging es bei den tropischen Fischen zu.

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Zu guter Letzt machten wir noch einen Rundgang auf dem Dach des Gebäudes mit Blick auf das Meer und die schöne Badebucht Soline.

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Publiziert am von Elke | Hinterlasse einen Kommentar

Isabella am Ruder

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Mittwoch 10.08.2016  

44°50,61 N  013°50,58 E     Log 2515,2   3sm     Steg

Marina Veruda   Luft 29°  W 25°      Betr. Std. 433,0   

Opa und Papa wollen mit dem Dinghi rüber zur Hotelanlage fahren und Brot kaufen. Diesmal darf John sein Glück versuchen.

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Unbeschadet kommen sie zurück. Die zwei Johnson haben gut funktioniert.

Es wird windiger, und gegen Abend soll es Kräftig wehen, deshalb starten wir nach dem Frühstück Richtung Veruda. Diesmal legt Isabella ihre Weste und die Sicherheitsleine gleich ohne Diskussion an.  Auch heute setzen wir das Vorsegel. Isabella ist gut drauf, trotz der Wellen die wir haben, wie auch der Rest der Mannschaft. Jetzt erinnert sie den Käpten, dass er sie steuern lassen wollte. Also darf sie ans Ruder.

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Es macht ihr richtig Spaß und sie hört gelehrig zu, was ihr der Käpten zu sagen hat. In der Hafeneinfahrt legen wieder alle Hand an. Am Steg wartet bereits ein Mariniere auf uns um beim Anlegen zu helfen.

Nachdem das Schiff fest liegt und gesäubert wurde, freuen auch wir uns auf eine ausgiebige Dusche.

Danach machen wir uns ausgehfertig. Josef hat für uns alle heute Abend einen Tisch im Skuza bestellt. Auf dem Weg dorthin hält sich Isabella noch ein bisschen auf den Sportgeräten fit, die am Weg zum Strand stehen.

Josef und seine Familie ist noch nicht da. Da bestellen wir uns einstweilen was zu trinken. Bald darauf erscheinen auch sie. Bei gutem Essen verbringen wir einen schönen lustigen Abend. Ein Eis als Nachtisch durfte natürlich nicht fehlen.

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Als wir das Lokal verließen, hat es deutlich abgekühlt. Dann verabschieden wir uns von Josef, Kerstin, Anna und Katharina.

Wir sind gerade noch rechtzeitig am Schiff, als der Wind so richtig anfängt zu blasen.

 

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Isabella fährt Motorboot

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Dienstag 09.08.2016
44°49,12 N  013°52,07 E     Log 2512,0  4,3 sm
Banjole, Bucht Paltana   Luft 29°  W 25°      Betr. Std. 432,4   

Nach dem Frühstück ist es soweit, jeder bekommt vom Käpten seine Aufgabe, damit wir auslaufen können. Alle sind schon etwas aufgeregt. Isabella weigert sich erst mal und will ihre Rettungsweste nicht anziehen. Als dann alles geklärt war, ging es los. Isabella und Nici kümmern sich um die Heckleinen. John und ich lösen die Murings und binden das Dinghi am Heck fest. Dann bringen John und ich die Fender zu Nici die sie gut in der Backskiste verstaut.  Auf dem Weg nach draußen ist allerhand los und wir müssen gut aufpassen. Außen können wir gleich das Vorsegel setzen.

Durch die vielen Boote bekommen wir immer mal wieder eine Heckwelle ab, da bekommt Mama Nici ein wenig Angst um Isabella. Zur Vorsorge leinen wir sie an, denn sie ist schon sehr aktiv am Schiff. Auch das gefällt ihr nicht, aber da muss sie durch. Es gibt viel zu sehen und alle schauen auch mal durch das Fernglas. Am Interessantesten findet das Fernglas gucken Isabella. Dann wird ihr auf einmal Langweilig und sie möchte nach hause.

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In der Einfahrt der Bucht liegen gerade viele Fischerboote und um sie herum drängt sich eine riesige Schar hungriger Möwen. Das bringt unser Kind wieder auf andere Gedanken.

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Wir sind gerade mit dem Ankern fertig, als ein Boot auf uns zu steuert. Es ist Josef mit seiner Familie, sie wollen ein wenig raus fahren zum baden.

Auch wir wollen jetzt erst mal baden, nur unsere Isabella will nicht ins Wasser, sie hat ein wenig Angst. Doch nach kurzer Diskussion mit Opa, geht sie schließlich doch mit.

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Jetzt will sie auf einmal gar nicht mehr aus dem Wasser. Diesmal konnte sie aber ihr Smoothie überzeugen, den sie uns schon die ganze Zeit machen wollte.
Danach heißt es immer wieder, wer geht mit mir ins Wasser?
Später macht sie sogar alleine mit Opa eine Spritztour mit dem Dinghi. Das gefällt ihr so gut, dass sie sogar selber fahren will. Gemeinsam steuert sie dann mit Opa das Boot hin und her und verschreckt die Möwen.

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Das macht natürlich hungrig. Nach einem guten Essen geht es dann auf zu einem Landgang. Bis erst mal alle im Dinghi saßen, war schon ein kleines Abenteuer. Mit feuchten Po`s ging es dann los. Am Ufer hatten wir einen freundlichen Herren der unsere Leine entgegen nehmen wollte. Als dann alle an Land gekrabbelt waren, außer Isabella die ging gekonnt an Land, liefen wir weiter zum Hotel.

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Da begann gerade die Kinderanimation. Unser Kind ließ sich aber nicht animieren.

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Also kauften wir uns gleich ein Eis, setzten uns aber in die Nähe der Musik. Auf einmal gefiel die Musik der kleinen Dame und sie begann alleine herumzutanzen. Da war das Kinderprogramm aber bereits vorbei. 

Etwas später fuhren wir in der Dunkelheit zurück aufs Boot. Dort tranken wir noch unser Anlegebier. Isabella natürlich nicht, die wollte lieber in ihr Bett.

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Isabella will endlich ins Wasser.

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Montag 08.08.2016  

44°50,61 N  013°50,58 E     Log 2507,8   0 sm     Steg

Marina Veruda   Luft 29°  W 27°      Betr. Std. 431,7   

Um 8:00 Uhr sind alle wach, nur Isabella schläft noch.

Nicole, John und ich gehen Brot kaufen, dann kann ich ihnen gleich noch einiges zeigen und erklären.

Es wird schon wieder sehr warm und wir waren froh, als wir wieder am Boot ankamen. Jetzt freuen wir uns erst mal auf das Frühstück. Dann schreiben wir unsere Einkaufsliste und fahren zu Lidl.

Normalerweise sind wir schnell dort, doch heute staut sich auch hier alles.

Wolfgang lässt uns dann auf dem Lidlparkplatz aussteigen und fährt zum Baumarkt.

Wir holen uns zwei Einkaufswagen und betreten den Laden.

Oh je, das Geschäft ist brechend voll. Außer Getränken, frischem Obst und Gemüse brauchen wir nicht mehr viel, doch wir brauchen eine kleine Ewigkeit, bis wir endlich an der Kasse stehen. Wieder sind alle genervt.

Außen kommt uns Wolfgang entgegen, der hat in der letzten Ecke einen Parkplatz gefunden. John und ich bringen noch die Einkaufswagen weg. Als wir zurückkommen, wartet schon ein Auto auf unseren Parkplatz. Eigentlich warten überall Autos auf freie Parkplätze.

Die Rückfahrt geht auch langsam voran und in der Marina laden wir nur schnell unsere Sachen aus, weil es auch hier im Moment keinen freien Parkplatz mehr gibt.

Am Schiff versuchen Nici und ich unsere Vorräte zu verstauen, während Wolfgang und John den neuen Wirbel am Anker montieren.

Welch eine schöne Überraschung, Josef und Kerstin statten uns einen kurzen Besuch ab.

Anschließend gibt es noch eine Sicherheitsanweisung für unsere Gäste.

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Nach einer kleinen Stärkung, machen wir uns auf den Weg nach Pjescana Uvala. Isabella möchte endlich ins Meer. Wolfgang bleibt am Boot und will noch das Auto umparken,

Am Strand ist auch alles voll, von einem freien Schattenplätzchen wollen wir ja gar nicht erst reden. Wir platzieren John, weil er nicht ins Wasser will, mit unseren Sachen auf einer Treppe. Isabella, Nici und ich gehen ins warme Nass. Es lässt sich trotz Wasserschuhen ganz schlecht laufen. Gerade mal bis zum Bauch im Wasser stehend, beschließen wir wieder raus zu gehen, denn die ganze Situation gefällt uns nicht so ganz. Unser Kind mault, und das zu recht.

Wir gehen lieber wieder zurück und baden im Pool.

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Dort bekommen wir sogar noch freie Liegestühle. Isabella will natürlich gleich mit mir ins Wasser. Das ist hier im Pool deutlich kälter, als das Meer.

Jetzt kommt auch noch unser Opa, dem hat John Bescheid gesagt, dass wir jetzt hier sind. Jetzt darf er mit Isabella im Wasser toben, was ihm aber sichtlich Spaß macht.

Abgekühlt geht es wieder an Bord, dort wird jetzt das Beiboot aufgepumpt, die restlichen Persenninge entfernt, die Stahlseile und die Leinen angebracht und noch so ein paar Kleinigkeiten.

Zur Belohnung gibt es bestellte Pizza und Salat.

Nach dem gemütlichen Essen, lässt sich Opa noch mal zu einem Poolbesuch mit Isabella überreden. Dann stapfen beide Hand in Hand los.

Sehr lange dauert es nicht und sie kommen zurück. Es ist jetzt halt doch ein bisschen frisch, jetzt wo die Sonne weg ist.

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Dann spielen alle noch eine Runde Kniffel, bevor es in die Koje geht.

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Stau, Stau, Stau

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Sonntag 07.08.2016  

44°50,61 N  013°50,58 E     Log 2507,8   0 sm     Steg

Marina Veruda   Luft 29°  W 27°      Betr. Std. 431,7   

Heute machen wir mal den ersten Stopp gleich in Bayreuth. Da warten schon Isabella mit Mama und Papa ganz ungeduldig auf unser kommen. Das restliche Gepäck noch verstauen und dann kann es richtig losgehen. Leider kommen wir von einer Baustelle in die andere und das Kind wird ungeduldig, wir allerdings auch. Oft fragt sie ob wir denn schon bald da sind. Dann erklären wir ihr, dass wir durch vier Länder fahren müssen aber immer noch im ersten Land, in Deutschland sind und es leider noch sehr lange dauern wird.

Um 14:30 Uhr bekommen wir einen Anruf von Josef, der fragt ob wir schon in der Nachbarbucht liegen, dann würde er uns mal mit seinem Boot besuchen.

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Doch wir stehen immer noch in Deutschland, im Stau.

Erst ab Österreich wird es besser. Um 21:00 Uhr sind wir in der Marina, müde und total erschöpft, schleppen wir noch unsere Sachen an Bord. Nur Isabella ist plötzlich nicht mehr müde. Sie freut sich so sehr und ist total aus dem Häuschen.

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Doch dann gehen alle schlafen.

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