Allerlei

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Freitag 17.08.2017
44°50,61 N   013°50,57 E     Log 2948,4   0sm
Marina Veruda    Luft 30° Betr. Std. 476,6     Steg

Heute gibt es nichts besonderes, was wir tun werden, nur das übliche, aufräumen.
Nur Wolfgang hat noch eine Seite von den kleinen Solarzellen abgeschliffen und lackiert.
Danach ging es noch mal in den Pool, im Moment der Lieblingsplatz von Isabella, hier könnte sie wahrscheinlich auch übernachten.
Am Abend kam die „Santa Maria“ vom Steg gegenüber zurück. Das beeindruckende Schiff, zog alle Aufmerksamkeiten auf sich. Von allen Seiten standen und staunten die Leute. Auch unser Kind war sehr angetan und wollte gleich mal rüber und sich vor dem Schiff fotografieren lassen. Wir sagten ihr dass es nicht möglich ist, da hin zu gehen. Da war sie schon ein bisschen enttäuscht. Ein Foto wo sie vor dem großen Schiff steht, das wäre schon was gewesen.

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Dann laufen wir weiter zum Trockendock. Dort konnte sie die Schiffe mal ohne, dass sie im Wasser liegen bestaunen. Sie war sehr interessiert und fragte auch viel.

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Besonders die Katamarane hatten es ihr angetan. Ein ganzer Steg war auf beiden Seiten fast voll belegt mit ihnen.

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Am Ende des Steges wohnte noch dieser kleiner Krebs.

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Als wir wieder an der „Santa Maria“ vorbeikamen, stand ein österreichischer Mann vorne am Steg, der gehörte irgendwie auf das Schiff. ( Evtl. als Käpten). Den wollte sie fragen, ob ihm das Schiff gehört. Wieder haben wir nein gesagt, denn er war nicht der Eigner, das wussten wir.
Nun laufen wir weiter zu unserem Schiff.

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Die Samoa ist zwar nicht so groß, aber wir lieben unsere kleine Oase.
Bei ihr sitzen wir anschließend noch lange im Cockpit.

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Putztag

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Donnerstag 17.08.2017
44°50,61 N   013°50,57 E     Log 2948,4   0sm
Marina Veruda    Luft 30° Wasser 28,6° Betr. Std. 476,6     Steg

Die starken Nordost Böen sind in der Nacht ausgeblieben und am Morgen war es windstill.
Wir Mädels gehen Brot kaufen, während Opa noch schläft. Isabella hat ihm aber eine Nachricht hinterlassen, dass er weis wo wir hingegangen sind.

F0057-001 F0057-002Gleich nach dem Frühstück ruft Wolfgang Josef an, ob wir heute Abend gemeinsam Essen gehen wollen. Er sagt uns zu.
Daraufhin laufen Opa und Isabella los um einen Tisch für uns alle zu reservieren. Vorher geben sie aber noch unsere schmutzige Wäsche bei Kristina ab, denn da laufen sie sowieso vorbei.
Wieder zurück paddeln beide das Dinghi, das momentan an der Reling hängt, auf die andere Seite vom Steg, um es aus dem Wasser zu holen.

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Dann hilft aber Nici beim Dinghi schrubben, denn Isabella hilft Oma beim staubsaugen.
Es ist heiß und alle schwitzen. Da Isabella sehr fleißig ist, geht sie als erstes mit ihrer Mama in den Pool zum abkühlen. Wolfgang und ich müssen noch die Samoa schrubben, bevor auch wir mit in den Pool können.
Dort können wir aber nicht so lange bleiben, wie unser Kind es gerne hätte, denn wir müssen noch duschen und uns landfein machen.
Wir haben nicht mehr so viel Zeit, denn um 19:00 Uhr wollen wir uns ja mit Josef und seiner Familie treffen.

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Pünktlich sind wir im Škuža, nur Josef kommt wie immer zu spät.
Bei gutem Essen und bester Laune, verbringen wir einen schönen Abend.

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Bevor wir nach hause gehen, kauft mir Isabella noch ein leckeres Eis.
Als wir dann am Steg angelangt sind, gibt es für uns noch ein schönes Abschluss Feuerwerk.

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Wir segeln Richtung Heimathafen

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Mittwoch 16.08.2017
44°50,61 N   013°50,57 E     Log 2948,4   33,18 sm
Marina Veruda    Luft 29° Wasser 28,6° Betr. Std. 476,6     Steg

Heute morgen kam noch der Kassierer und wollte, wahrscheinlich schwarz, 120 Kuna von uns, ohne uns eine anständige Quittung zu geben. Jetzt ist es 8:30 Uhr und über 30 Boote stehen in den Startlöchern.

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Auch wir warten dass die Brücke aufgeht, um durch die Engstelle zwischen Lošinj und Cres zu fahren.

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Wir lassen den anderen Booten den Vortritt und fahren ziemlich zum Schluss. Am Ufer stehen viele Schaulustige und winken uns zu.

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Auf der anderen Seite können wir gleich Segel setzen und machen gute Fahrt.
Nach viereinhalb Stunden sind wir in der Bucht Portić. Hier liegen bereits sehr viele Schiffe vor Anker. Wir ankern ziemlich weit hinten in der Bucht und das gefällt uns nicht so ganz. Viel zu dicht hängen wir an einem Motorboot.
Wolfgang schaut noch mal nach dem aktuellen Wetterbericht. Der kündigt Wind aus nördlichen Richtungen an und in der Nacht Nordost-Böen 35-45 Knoten. Da wir jetzt schon ganz schön schaukeln, wollen wir uns das nicht antun und beschließen kurzerhand weiter nach Veruda zu segeln.
Die Wellen nehmen zu, aber  auch jetzt machen wir gute Fahrt.

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Da wir eh morgen in den Hafen fahren wollten, ist es auch nicht so schlimm.
In Veruda kommen wir gegen 16:00 Uhr an. Zu unserem Erstaunen ist mal wieder jemand von der Marina am Steg um uns zu helfen.
Als wir mit dem Anlegen fertig waren, gehen Wolfgang und Isabella schon mal vor zum  Pool, Nici und ich kommen etwas später nach. Das Später, war auch später, denn unsere deutsche Stegnachbarin kam zu uns herüber und plauderte eine ganze Weile mit uns, bevor auch wir uns ins kühle Nass, zu unseren Lieben begeben konnten.
Danach hatten wir erst mal Hunger. Anschließend wollte Isabella unbedingt ihrem Opa beim Paddelboard reinigen helfen.

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Auch dieser Tag war wieder viel zu schnell vorbei.

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Große Bojen in Osor

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Dienstag 15.08.2017
44°41,40 N   014°23,69 E     Log 2915,2   9,4 sm
Insel Cres, Osor    Luft 29° Wasser 24,9° Betr. Std. 473,7     Boje

Kurz nach 7,00 Uhr brechen wir ohne Frühstück auf, um nach Osor zu fahren. Da bei Brückenöffnung um 9.00 Uhr die Chance am größten ist, eine Boje zu ergattern. Wir hatten das Glück schon vorher eine zu bekommen. Mit vereinten Kräften haben wir an der Riesenboje festgemacht.

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Danach konnten wir die Brückenöffnung und die Durchfahrt der Schiffe beobachten. Dann holten wir in aller Ruhe unser Frühstück nach.
Gegen Mittag hat Opa den Johnson repariert, der wegen verstopfter Düsen wieder Probleme gemacht hat.
Als das erledigt war, ging es ins Wasser. Opa mit dem Board, Nici und Isabella schwimmen ans Ufer und Oma versucht es mit schnorcheln. Isabella und ihre Mama suchen am Ufer nach Muscheln und finden auch einige Exemplare. Oma hat beim Schnorcheln weniger Glück, denn das Wasser war wegen dem schlammigen Untergrund sehr trüb. Nach einiger Zeit holt Opa Isabella mit dem Board vom Ufer ab und brachte sie zurück zum Schiff. Wegen dem Wind und der Strömung war das zurückschwimmen sehr anstrengend.
Als alle am Schiff sind, duschen wir uns ab und machen uns fertig für den Landgang, um die zweite Brückenöffnung aus nächster Nähe zu erleben. Da wir noch Zeit haben schlendern wir noch etwas durch den schönen Ort.

F0054-002 F0054-006 F0054-005 F0054-004Wieder pünktlich um 17,00 Uhr öffnet der Brückenwärter noch mit eigener Muskelkraft, die Drehbrücke. Ein Highlight für alle Touristen. Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Schiffe durch den engen Kanal zwischen Cres und Lošinj fahren. 

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Nachdem das Spektakel vorbei ist, suchen wir uns ein Restaurant, denn Isabella ist am Verhungern.
Anschließend gehen wir noch mal zum Strand um etwas feinen Kies für Isabellas Souvenirkiste zu holen.

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Am Schiff werden dann noch die gesammelten Muscheln gewaschen und begutachtet.

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Zum Abschluss des Tages genießen wir den Ausblick auf das beleuchtete Osor.

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Endlich Badewetter

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Montag 14.08.2017
44°37,19 N   014°31,21 E     Log 2905,8   16,9 sm
Insel Cres, Bucht Baldarin    Luft 26° Wasser 24,5° Betr. Std. 471,9  Ankern   5m Sand

Nachdem wir heute endlich mal fast glattes Wasser und wenig Wind hatten, nutzen wir die Gelegenheit bereits am Morgen um etwas zu schwimmen und mit dem Paddelboard zufahren.
Danach starten wir vom südlichsten Punkt unserer Reise und fahren Richtung Insel Cres .
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Tagen, mussten wir die meiste Strecke Motoren.
Bei guter Sicht und spiegelglattem Wasser, hatten wir eine tolle Aussicht auf das entfernte Velebitgebirge.
Nach dreieinhalb Stunden gehen wir in der Bucht Baldarin vor Anker.
Nachdem es noch immer fast windstill ist, steht unserem Badevergnügen nichts mehr im Wege.
Opa bringt Isabella mit dem Board ans Ufer, während Nici und ich hinüber schnorcheln. Dann steckt auch Isabella ihren Kopf unter Wasser und beobachtet die Unterwasserwelt.

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Später an Bord bereiten wir uns eine Lasagne zu und spielen anschließend Rummikub.

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Gegen Abend hatten alle noch mal einen riesen Spaß beim SUP.
Zum Abschluss des Tages feiern wir mit Aperol Spritz.

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Frust bis zum Sonnenuntergang

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Sonntag 13.08.2017
44°23,23 N   014°41,04 E     Log 2888,9   20,4 sm
Insel Silba, Bucht Papranica    Luft 26° Wasser 24,9° Betr. Std. 469,4  Ankern 7m Sand

Heute bin ich als erstes aufgestanden und gleich zum Bäcker gelaufen, bevor meine Crew aufgewacht ist.
Danach haben wir Gefrühstückt und das Boot aufgeklart und dabei entdeckt, dass ein Motorboot auf der gegenüberliegenden Hafenseite in Flammen steht. Zwischen den anderen Schiffen stieg dicker, schwarzer Qualm auf.
Kurz vor unserer Abfahrt verließ auch das Piratenschiff seinen Liegeplatz.

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Beim hinausfahren vom Stadthafen überholte uns das vollbesetzte Adrenalinboot. Bei dem Wellengang geht hier wahrscheinlich gleich die Post abgehen.

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Als wir an der Außenseite von Lošinj vorbei segeln, hat uns der stechend riechende Qualm  eingeholt.
Bei kräftigem Raumwind reicht das Vorsegel um uns nach Silba zu bringen.
Über die teils großen Wellen, hat sich nur Isabella gefreut.
Als wir in die Bucht Papranica eingebogen sind, mussten wir erkennen, dass alle Bojen belegt sind und auch schon Boote vor Anker liegen.
Wir entschließen uns auch erst mal zu ankern. Einige Zeit später kommt Nikola der Bojenbetreiber und erklärt uns, dass wir hier noch im Bereich des Bojenfeldes sind und bezahlen müssen. Wir könnten aber auch unseren Anker ein paar Meter weiter südlich verlegen, dann wäre es kostenlos. Da der Platz hier auch nicht besonders ruhig ist, nutzen wir das Angebot und verlegen. So langsam werden wir frustriert, da wir unsere geplanten Freizeitaktivitäten wegen Wind und Welle wiederholt verschieben müssen.
Bei etwas kälteren Badetemperaturen, geht Opa nach dem Anker tauchen. Mama und Isabella testen ihren Schnorchel im Windschatten des Bootes. Sie kommen aber bald zurück, weil es zu anstrengend ist.

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Das ständige Geschaukel ist auch nicht so angenehm, aber laut Wetterbericht soll der Wind später nachlassen und drehen.
Als wir den Sonnenuntergang genießen, ist es schon deutlich ruhiger geworden.

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Souvenirs, Souvenirs

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Samstag 12.08.2017
44°32,01 N   014°27,97 E     Log 2868,5   4,4 sm
Insel Lošinj, Mali Lošinj Stadthafen    Luft 25° Wasser 26,6° Betr. Std. 468,3   Steg

Das für heute Morgen geplante Standuppaddling musste leider wegen Regen ausfallen. Am späten Vormittag lies dann der Regen nach und wir fuhren in den Stadthafen von Mali Lošinj. Hier war es bereits ziemlich voll. Wir dürften einen der letzten freien Plätze ergattert haben. Wir haben noch nicht mal richtig festgemacht, erscheint auch schon der Kassierer und will 368 Kuna. Ansonsten hat beim Anlegen alles bestens geklappt.
Für einen Landgang ist das Wetter optimal und Isabella möchte ihr Geld unter die Leute bringen. Fürs Erste wollen wir mal um das Hafenbecken laufen. Direkt neben unserem Steg liegt ein riesengroßes Schlauchboot. Das hier angebotene Adrenalinriding hat wohl eher was mit Achterbahnfahrt zu tun, zumindest vermitteln einem das die Sitze mit Federung und Anschnallgurt.

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Währenddessen entdeckt Isabella ihr erstes Souvenir.
Etwas weiter in der Straße entlang, kommen wir in die Fischhalle, hier ist es zwar interessant die vielen Fische anzuschauen, für die Nase ist es aber weniger attraktiv.
Sehr anziehend ist aber der Brunnen mit den Wasserspeienden Delfinen.

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Danach geht’s zum Eis essen. Lecker, schmecker.

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Beim Eisessen erspähen wir die 52m lange Megayacht Blanca. Isabellas nächstes Schiff.

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Dann geht es in eine Seitengasse zum Badetuch kaufen. Interessant sind auch die riesigen Kakteen, aber Vorsicht! Verletzungsgefahr.

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Gegenüber am Hafenbecken liegen einige Ausflugsboote, darunter eins mit einem Piraten und einem echten Papagei, der leider im Käfig eingesperrt ist.

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Nun brauchen wir erst mal eine Pause und kehren zurück zum Schiff.
Am Abend besorgen Opa und Isabella Duschmarken, damit wir mal wieder richtig mit Wasser prassen können.
Frisch geduscht, laufen wir jetzt etwas Stadteinwärts. Isabella hält an jedem Souvenirladen und schaut sich um. Gekauft hat sie dann vorab erst mal ihr Lieblingsobst.

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Jetzt gehen wir ins „Ninos“ ein Lokal, bei dem Opa und Oma schon früher ein paar mal gegessen haben. Nici und Isabella gefällt dieses rustikale Lokal sehr gut.

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Nach dem Essen, inzwischen ist es schon dunkel geworden, geht es mit der Souvenirjagt weiter.

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Isabella weis noch ganz genau, dass ein Laden, gleich in der Nähe unseres Schiffes „Wunderschöne Taschen“ hat. Na dann gehen wir doch mal dahin. Ihre Augen strahlen. Sie sagt:“Was nehm ich denn jetzt nur“. Nach langem überlegen, entscheidet sie sich für eine Tasche in ihrer Lieblingsfarbe türkis mit Eulen. Dazu noch ein kleiner Schlüsselanhänger mit einem Krebs, oder Krabbe, natürlich auch in türkis gehalten.

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Zufrieden geht es zurück zum Schiff.

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Unsere Yacht liegt in „Italien“, könnte man zumindest meinen, denn um uns herum liegen nur Italienische Schiffe mit sehr „eleganten Damen und Hunden“ an Bord.
Wieder pfeift der Wind in den Wanden und die Boote klatschen auf und ab.
Wir sitzen noch eine Zeitlang in unserem Cockpit und beobachten unser Umfeld.

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Die Fische beißen

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Freitag 11.08.2017
44°34,35 N   014°24,64 E     Log 2864,1   11sm
Insel Lošinj Bucht Artaturi   Luft 30° Wasser 27° Betr. Std. 467,3   Ankern 9m Sand

Nach dem Frühstück, beobachten wir die Ziegen an Land und starten dann bei bewölktem Himmel.

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Nur mit dem Vorsegel fahren wir entspannt bis zur Einfahrt nach Mali Lošinj. Auf dem letzten Stück hatten wir zwar etwas stärkeren Seegang, was uns aber nichts ausmachte.
Als wir in die Bucht von Artaturi einbogen, sahen wir, dass schon viel Boote hier ankerten. Wegen dem frischen Westwind suchten wir uns zuerst einen Platz in der westlichen Ecke der Bucht. Hier rutschte der Anker aber über den steinigen Boden. Auf den zweiten Versuch hat er dann gehalten.
Freundliche Kanuten schippern ihren Husky übers Meer.

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Nici und ich bereiteten derweil das Essen.

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Inzwischen geht Opa nach dem Anker tauchen und hat festgestellt, dass er nur mit der Spitze an einem Felsen hängt. Also noch mal Anker auf. Diesmal probieren wir es weiter in der Mitte der Bucht. Der Anker scheint besser zu halten. Als Wolfgang und Nici mit der Taucherbrille kontrollieren, zeigte sich, dass nur die Spitze im oberflächlichen Sand steckte, der Grund aber auch hier sehr hart zu sein scheint. Aus Sicherheitsgründen haben wir es noch mal versucht. Im Ostteil der Bucht hat er sich perfekt eingegraben.
Nach dem Abendessen füttert Isabella die Fische. Auf einmal schreit sie: Mich hat einer gebissen!“ Einer hat ihre im Wasser planschenden Füße, wohl mit dem Brot verwechselt.
Am Fuß war kaum etwas zu sehen, der Fisch war also recht vorsichtig und hat sich auch entschuldigt.

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Bei Sonnenuntergang, machen wir zum Abschluss des Tages noch einen Landgang.

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Wind aus Griechenland

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Donnerstag 10.08.2017
44°39,46 N   014°15,45 E     Log 2853,2   28,5 sm
Insel Unije Bucht Podkujni  Luft 30° Wasser 27,8° Betr. Std. 465,9   Boje 168 Kuna

Da Opa gestern wieder lange gearbeitet hat, wird das heute nichts mit ganz früh abfahren.
Außerdem ist der ganze Himmel bewölkt und es fängt an zu regnen.
Etwas später gehen wir noch mal schwimmen und machen uns dann startklar.
Es wird für Isabella eine lange Seefahrt werden.
Natürlich ist sie wieder Käpten, da wartet sie schon immer drauf und genießt es ausgiebig.
Der Himmel ist noch immer bewölkt und es ist sehr schwül.
Als wir auf dem Kvarner sind, rumpelt es hinter uns. Wir sind dem schlechten Wetter erst mal entkommen. Plötzlich sagt Opa:“ Da vorne vor dem Schiff schwimmt was!“ Und was da schwimmt. Eine ganze Gruppe von sieben oder acht Delfinen schwimmt direkt auf uns zu. Wir sind total aus dem Häuschen, was für ein Zufall. So viele Tiere auf einmal haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Ein Glückstag.

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Später fängt es plötzlich an zu regnen. Schnell holen wir unser Verdeck und alles ist gut. Im Trocknen kann Isabella an Deck ein kurzes Nickerchen machen.

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Später verkürzt sie uns die Zeit mit vorlesen von Geschichten von Mimi der Lesemaus.

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Zwischendrin müssen wir eine ganze Weile motoren, erst in der Nähe von der Insel Unije gibt es wieder genügend Wind zum Segeln. Zwischen den Inseln Lošinj und Unije geht dann die Post ab. Wir haben sehr viel Wind bekommen und Opa überlegt nochmal, ob wir tatsächlich in die Bucht Podkujni fahren sollen. Für die vorausgesagte Windrichtung, ist sie in Ordnung. Als wir unsere Bucht dann erreichen, wollen wir Ankern. Aber jetzt sind auf einmal Bojen da. Wir überlegen nicht lange und steuern eine an. Beim zweiten Versuch habe ich sie mit dem Bojenhaken erwischt. Der Wind wird immer stärker und wir können unsere Festmacherleinen vom Boot aus nicht an der Boje festmachen. Das macht Wolfgang dann vom Wasser aus.
Der Himmel gefällt uns nicht, er wird so dunkel. Also nehmen wir nur ein kurzes Bad im Meer zur Abkühlung und machen dann Essen. Wir sind noch nicht mal fertig mit Essen als der Wind so richtig zulegt.

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Schnell räumen wir den Tisch im Cockpit ab, bevor alles davonfliegt.
Es kommen noch viele Segler an, die Schutz suchen. Eine Boje zu fangen ist jetzt recht schwierig. Neben uns fängt die Frau von einem Segler nach wiederholten Versuchen, die Boje zwar ein, verhakt aber ihren Bootshaken und schmeißt ihn ins Wasser. Eigentlich haben jetzt alle neu ankommenden Boote große Mühe die Bojen zu erwischen.

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Ich bin natürlich mal wieder unter Deck, als Wolfgang ruft, “Das musst du dir ansehen!“
Von einem Italienischen Segler hat auch jemand den Bootshaken samt Boje ins Wasser geworfen. Der Skipper fährt einmal um die Boje herum um wieder bei ihr zu landen, dann hält ein Mann einen anderen an den Füßen über Bord und dieser sammelt den Bootshaken Kopfüber wieder ein.
Wir Frauen machen schnell unter Deck alles sauber, damit nichts herumfliegen kann.
Die Windböen werden stärker und kommen direkt von vorne in die Bucht.
Dann bringen wir die Seitenteile an, die uns gegen den Wind schützen.
Zur Aufheiterung machen wir nun gemeinsam im Cockpit ein Spiel, als es plötzlich einen lauten Knall gibt, unser Boot schief geschubst wird und das Spiel und unsere Getränke verschüttet werden. Was war denn das jetzt?
Der Wind bläst mit Windböen von 35 Knoten. Alle Boote werden herum geschüttelt.
Dabei dreht sich unser Beiboot um und bleibt verkehrt herum liegen. Wolfgang stellt es wieder auf und bemerkt dass sich die Spritzwassertasche gelöst hat und im Wasser treibt. Schnell geben wir ihm einen Bootshaken, der reicht aber nicht aus. Da die Paddel zur Sicherheit verstaut in der Backskiste liegen, versucht er mit dem Bootshaken vorwärts zu kommen. Ich habe ihn und das Boot an der Leine, die gerade noch so reicht, dass er die Tasche aus dem Wasser fischen konnte. Jetzt gibt es erst mal nichts mehr im Cockpit das umfallen oder verschüttet werden kann. Später lässt der Wind nach und wir können uns endlich im Meer waschen.
Später als der Bojenbetreiber kommt und 168 Kuna für unser Boot kassiert, erzählt er noch, dass dieser Wind nicht vorausgesagt war und urplötzlich aus Richtung Griechenland kam.
Jetzt am späten Abend, ist es fast wieder Windstill und wir können hoffentlich gut schlafen.

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Frozen

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Mittwoch 09.08.2017
44°49,15 N   013°51,99 E     Log 2824,2  0 sm
Festland Banjole Bucht Paltana  Luft 31° Wasser 27,8° Betr. Std. 462,5  Ankern 5m Schlamm


Wolfgang und ich waren gestern noch bis drei Uhr Nachts auf. Er musste noch ein Gutachten für zu hause vorbereiten und ich bin mit aufgeblieben, damit er sich nicht so einsam fühlte. Das heißt, wir sind heute Morgen später aufgestanden, das Kind auch.
Wegen dem Wind wollen wir unser Vorhaben über den Kvarner zu fahren, sowieso auf morgen verschieben.
Nach unserem späten Frühstück, ist geplant noch mal an Land zu fahren und ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Diesmal darf uns Mama an Land fahren. Das mit dem Außenborder ist gar nicht so einfach und Isabella sagt: „Mama wo fährst du denn hin?“
Nach einer kleinen Zickzack Fahrt sind wir aber gut an Land angekommen, Opa und Mama haben aber einen feuchten Popo bekommen.
Isabella steigt natürlich gleich auf ihr Skateboard und legt los. Das macht durstig, da hilft natürlich auch ein Eis. So jetzt aber noch Einkaufen und dann wieder zum Dinghi. Natürlich fährt jetzt der Ersatzkäpten zurück.

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Den Nachmittag verbringen wir mit Standuppaddeln.

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Nici und ich probierten es jetzt auch einmal. Angeleint waren wir aber nicht. Nici probierte es gleich mal im Stehen, verlor das Gleichgewicht und plumpste ins Wasser. Das gefiel Isabella so gut das sie schrie:“Mama noch mal“. Mit großer Kraftanstrengung gelingt es ihr aber wieder auf das Board zu kommen.
Später schreit Isabella: „Oma, du bist jetzt dran“. Also steige ich aufs Board, belasse es aber für den Anfang erst mal im Knien. Ich versuche mal um das Boot zu fahren. Die restliche Mannschaft will mich für den „Notfall“ schwimmend begleiten. Ich fahre ihnen aber davon. Das macht wirklich viel Spaß, aber viel Kraft braucht man auch.
Dann muss Opa wieder fürs Büro arbeiten und wir machen ein Spiel.

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Nach dem Abendessen bricht das Dreamteam, sprich, Opa und Isabella gemeinsam auf.
Zu zweit fahren sie mit dem Dinghi an Land zum Skaten und zur Kinderanimation. Da gibt es viel Musik und Tanz. Hier will Isabella mitmachen, gestern waren wir erst ziemlich zum Schluss dort.
Die restliche Mannschaft hatte Küchen und Aufräumdienst.
Später als unser Dreamteam zurückkam erzählten sie uns von Isabellas Erlebnis.
Zur normalen Show, war auch die Eiskönigin Elsa zu Gast und sang und tanzte mit den Kindern.

DSC06768 DSC06771 DSC06772 DSC06765Nach der Show wurde es langsam dunkel und Isabellas Skateboard leuchtet jetzt beim Fahren.

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Unser Kind möchte morgen nicht weiterfahren, sondern in der Bucht bleiben. Natürlich nur wegen der Animation und morgen kommen die Trolls. Wird aber unsererseits leider nicht klappen. 

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