{"id":3318,"date":"2018-06-28T23:24:04","date_gmt":"2018-06-28T21:24:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sy-samoa.de\/?p=3318"},"modified":"2018-07-24T17:28:46","modified_gmt":"2018-07-24T15:28:46","slug":"den-ganzen-tag-wolken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sy-samoa.de\/?p=3318","title":{"rendered":"Den ganzen Tag Wolken"},"content":{"rendered":"<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial;\">Donnerstag 28.06.2018<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">44\u00b050,61 N 013\u00b050,57 E Log 2968,8 2.7 sm<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">Marina Veruda Luft 21\u00b0 Wasser 21,3\u00b0 Betr. Std. 483,5 Steg<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Arial;\">Mit Windstille und Nieselregen beginnt unser Tag. Wir bereiten alles f\u00fcr den Slip vor. Erst nach 8:00 Uhr kommt der Vater von Andra\u015d der langsam schl\u00e4ft und bringt die Rechnung. Wolfgang bezahlt und schenkt ihm wieder B\u00fcchsenwurst, auf die freut er sich schon das ganze Jahr. Danach geht es mit dem Slipwagen wieder abw\u00e4rts. Da haben wir ein bisschen Zeit uns mit Andra\u015d zu unterhalten. [login]Er schimpft sehr \u00fcber ihre Regierung, die Menschen sind so arm, viele haben keine Arbeit, oder nur im Sommer und alles wird dauernd teurer. \u00dcberall und f\u00fcr alles braucht man eine Genehmigung und vieles wird verboten, aber die Politiker und die Reichen d\u00fcrfen alles und \u00fcberall wo sie wollen.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">Er hat vor, irgendwann mal alles zu verkaufen, deshalb hat er sich schon eine kleine Wohnung oder ein kleines Haus f\u00fcr sich und seine Familie gekauft, aber in Slowenien, in den Bergen wo es nicht so hei\u00df ist. Er sagt er arbeitet jetzt schon 23 Jahre auf der Werft und vorher in den Ferien. Es ist sehr schwere Arbeit und er hat Probleme mit den Armen, Gelenken, R\u00fccken und Nase. Weil sie soviel Gift von den Farben einatmen m\u00fcssen. Im Sommer bei 30\u00b0 in der Sonne ist es ganz besonders anstrengend. Seine Kinder sollen diese Arbeit einmal nicht machen. Sein Junge wird zwischen acht und zehn Jahre alt sein sein und seine kleine Tochter ist sechzehn Monate und hat immer noch keine Haare, klagt er. Sie schl\u00e4ft schnell und ist immer zwischen f\u00fcnf und sechs Uhr morgens auf. Lassen wir uns mal \u00fcberraschen, wie lange wir mit unserem Schiff noch hierher kommen k\u00f6nnen.[\/login]<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">Pl\u00f6tzlich stoppt der Slipwagen, anscheinend wird er durch ein Hindernis auf den Schienen blockiert. Andra\u015d und sein Mitarbeiter versuchen durch r\u00fctteln und schaukeln das Problem zu \u00fcberwinden, aber das hilft zun\u00e4chst nichts. Der Slipwagen muss unbedingt noch weiter nach unten, weil das Boot noch nicht frei schwimmt. Erst als wir mit dem Motor im R\u00fcckw\u00e4rtsgang mithelfen und kr\u00e4ftig Gas geben, zeigt das gleichzeitige R\u00fctteln Erfolg und der Wagen f\u00e4hrt mit dem Boot weiter ins Wasser.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">Unten angekommen verabschieden wir uns und fahren gleich weiter in die Marina.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">Der Himmel ist voller Wolken und es regnet, so soll es auch den ganzen Tag \u00fcber bleiben, von den Temperaturen gar nicht zu reden. Aber es ist ziemlich Windstill. Perfekt um ruhig Anlegen zu k\u00f6nnen. Am Steg steht pl\u00f6tzlich ein ganz junger und diesmal sehr netter Marinieri und ist uns behilflich. Schnell haben wir alles fest und unser Verdeck aufgebaut, noch schnell die Nachbarn begr\u00fc\u00dft und dann erst mal in aller Ruhe Fr\u00fchst\u00fccken. Der Regen l\u00e4sst gegen Mittag nach und wir s\u00e4ubern als erstes unser Board damit es trocknen kann. Wir bauen unseren Loggeber aus und befreien ihn vom Unterwasseranstrich, damit sich das Schaufelr\u00e4dchen wieder dreht. Wir hatten n\u00e4mlich unterwegs keine Geschwindigkeitsanzeige, weil es durch die Farbe festgeklebt war. Ansonsten richten wir unser Boot f\u00fcrs alleine sein her. Plaudern wieder mit den Nachbarn, das bietet sich bei uns sehr gut an. Unsere Schiffe liegen direkt gegen\u00fcber keine f\u00fcnf Meter von einander entfernt.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial;\">Am Abend legt ein Gastlieger Steuerbord`s am Platz von der Mistral mit Hilfe von uns an. Von den drei deutschsprachigen Herren hat auch nur einer Ahnung vom Segeln. Auf keinen Fall der \u00d6sterreicher, dessen Vorfahren um die 1700 aus Bamberg stammten. sollen. Der versaut mit seiner Muring unser sauberes Boot. Naja, morgen Fr\u00fch fahren sie weiter nach Pommer, dort m\u00fcssen sie ihr Boot wieder abgeben. Nun gehen sie erst mal von Bord und machen die Marina unsicher. Wir sitzen lieber wieder in unserem Cockpit.<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Arial;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag 28.06.2018 44\u00b050,61 N 013\u00b050,57 E Log 2968,8 2.7 sm Marina Veruda Luft 21\u00b0 Wasser 21,3\u00b0 Betr. Std. 483,5 Steg Mit Windstille und Nieselregen beginnt unser Tag. Wir bereiten alles f\u00fcr den Slip vor. Erst nach 8:00 Uhr kommt der Vater von Andra\u015d der langsam schl\u00e4ft und bringt die Rechnung. 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