{"id":848,"date":"2014-08-27T22:41:00","date_gmt":"2014-08-27T20:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sy-samoa.de\/?p=848"},"modified":"2015-12-31T14:42:45","modified_gmt":"2015-12-31T12:42:45","slug":"naturpark-telascica","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sy-samoa.de\/?p=848","title":{"rendered":"Naturpark Telascica"},"content":{"rendered":"<p>Mittwoch\u00a0 27. August 2014<\/p>\n<p>43\u00b054,38N 015\u00b009,49E Log 1934,4 10sm<br \/>\nInsel Dugi Otok Naturpark Telascica Luft 26\u00b0 Wasser 25,3\u00b0 Boje<\/p>\n<p>Der Himmel ist mal wieder wolkenverhangen, nicht ein bisschen blau ist zu sehen und die Sonne schon gar nicht.\u00a0 Trotzdem machen wir uns am sp\u00e4ten Vormittag auf und segeln westlich zur Insel Dugi Otok.<br \/>\nUnterwegs begegnen uns wieder Delfine.<br \/>\nEine Zeitlang bl\u00e4st der Wind f\u00fcr uns recht gut, l\u00e4sst dann aber wieder nach, die Wolken aber werden immer dunkler. Diesmal ziehen wir aber gleich unsere Segeljacken an, denn wie es aussieht, kommt bald Wasser von oben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-001.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-EcbDE1qJ\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img class=\"alignnone size-medium wp-image-857\" alt=\"F0086-001\" src=\"http:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-001-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-001-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-001.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Erstaunlicherweise sind sehr viele Segler unterwegs.<br \/>\nIm Nationalpark ankommen sind noch viele Bojen frei. Wir steuern eine , die in einem gesch\u00fctzteren Winkel gegen den gemeldeten Nordostwind liegt an.<br \/>\nJetzt f\u00e4ngt es auch schon leicht an zu regnen.<br \/>\nInzwischen haben wir auch festgemacht.<br \/>\nWolfgang geht nat\u00fcrlich als erstes die Bojenverankerung anschauen und ich schnorcheln.<br \/>\nKaum sind wir\u00a0 im Wasser f\u00e4hrt ein schwimmender Markt auf uns zu, ich schnell wieder raus und Geldbeutel geholt. Frisches Brot und Obst bekommt man auf dem Wasser schlie\u00dflich nicht alle Tage. Dann wieder ab ins Wasser.<br \/>\nUnterwasser sieht alles total verstaubt aus und \u00fcberall h\u00e4ngt etwas dreckig gelbes herum, das wie alte Zuckerwatte aussieht. Wirklich sehr alt sehen auch die wenigen Muscheln aus.<br \/>\nWenn ich k\u00f6nnte w\u00fcrde ich den Fischen liebend gerne sagen, dass sie au\u00dferhalb des Naturparks deutlich bessere Lebensbedingungen vorfinden w\u00fcrden.<br \/>\nAllerdings hatte ich auch ein sch\u00f6nes Erlebnis. Als ich so dahin schnorchelte, begegnete mir eine Sepia. Der etwa 20 cm gro\u00dfer\u00a0 Kopff\u00fcssler schwebte an mir vorbei. Da ich bis zum heutigen Tag noch keine gesehen hatte, folgte ich ihr. Irgendwie schien sie das zu bemerken, den pl\u00f6tzlich bewegte sie sich nicht mehr und auf ihrem R\u00fccken erschienen Punkte zur Tarnung. Ich verharrte und beobachtete sie weiter. Sie verdrehte ihre Augen und schaute um sich, vermutlich erkannte sie, dass ich noch da war. Denn sie bewegte sich sehr vorsichtig und ganz langsam auf einen mit dreckigen Algen bewachsenen Stein zu. Ihr K\u00f6rper ver\u00e4nderte sich wieder , diesmal hat sie sich genau der Umgebung des Steins angepasst. Wieder eine geniale Tarnung.<br \/>\nJetzt\u00a0lasse ich sie aber wieder in Ruhe.<br \/>\nEtwas weiter taucht am Grund ein gro\u00dfer Tausendf\u00fc\u00dfler auf. Na ja, sieht jedenfalls so aus.<br \/>\nAls ich n\u00e4her komme, schie\u00dft er r\u00fcckw\u00e4rts wie vom Blitz getroffen in eine Art R\u00f6hre und war verschwunden.<br \/>\nSo gesehen wurde meine Schnorcheltour zum Erfolgserlebniss.<br \/>\nWolfgang allerdings ist mit seinem Bojenblock nicht so ganz zufrieden, er findet ihn etwas zu klein.<br \/>\n<span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Jetzt n\u00e4hert sich das Boot der Ranger die zum Kassieren kommen. F\u00fcr die Boje wollen sie 350 Kuna haben. Wolfgang ist entsetzt und sagt,:\u201cWie viel?\u201c. Daraufhin fragen sie,: \u201eWie lang ist denn das Boot?\u201c Wolfgang antwortet:\u201c 11m\u201c. Na gut dann kostet es 200 Kuna.<br \/>\nAnschlie\u00dfend l\u00f6ste d<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">iese Bojengeb\u00fchr bei uns eine rege Diskussion aus. In Zukunft wollen wir, wenn es sich vermeiden l\u00e4sst, einige Buchten mit teueren Bojenfelder meiden. Sollte es aber wettertechnisch n\u00f6tig sein, machen wir nat\u00fcrlich auch mal eine Ausnahme.<\/span><br \/>\nDer immer wieder mal einsetzende Regen kann uns\u00a0von unserem geplanten Landgang nicht abhalten.<br \/>\nMit unserem Dinghi d\u00fcsen wir auf die andere Seite des Naturparks. Wir wollen noch mal zu den Steilklippen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-003.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-EcbDE1qJ\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img class=\"alignnone size-medium wp-image-859\" alt=\"F0086-003\" src=\"http:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-003-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-003-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-003.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-002.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-EcbDE1qJ\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img class=\"alignnone size-medium wp-image-858\" alt=\"F0086-002\" src=\"http:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-002-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-002-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-002.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nDer Weg nach oben ist sehr anstrengend, aber oben angelangt haben wir strahlenden Sonnenschein. Die Aussicht ist auch diesmal wieder \u00fcberragend.<br \/>\nDa wir sowieso wieder\u00a0 runter m\u00fcssen, besuchen wir nat\u00fcrlich auch noch den Salzsee. Diesmal begegnen uns auf dem Weg leider keine Esel, au\u00dfer vielleicht zweibeinige.<br \/>\nSeltsam ist nur, dass wir trotz Hauptsaison, nur ganz wenige Menschen hier antreffen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-004.jpg\" data-rel=\"lightbox-gallery-EcbDE1qJ\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img class=\"alignnone size-medium wp-image-860\" alt=\"F0086-004\" src=\"http:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-004-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-004-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sy-samoa.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/F0086-004.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei Sonnenschein und spiegelglattem Wasser fahren wir zur\u00fcck zu unserem Boot.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch\u00a0 27. August 2014 43\u00b054,38N 015\u00b009,49E Log 1934,4 10sm Insel Dugi Otok Naturpark Telascica Luft 26\u00b0 Wasser 25,3\u00b0 Boje Der Himmel ist mal wieder wolkenverhangen, nicht ein bisschen blau ist zu sehen und die Sonne schon gar nicht.\u00a0 Trotzdem machen wir uns am sp\u00e4ten Vormittag auf und segeln westlich zur Insel Dugi Otok. 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