Stadtbummel

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Samstag 13.10.2018
44° 50,61 N 013° 50,58 E Log 3122,8 0 sm
W 20° L 21° Betr. Std. 505,5 StegMarina Veruda Steg

 

Dieses Wochenende sind zehn Eigner von unserem Steg angereist um ihr Schiff für den Winter vorzubereiten, danach werden wir uns wahrscheinlich erst nächstes Jahr wiedersehen. Hoffentlich bei bester Gesundheit.
Da wir die letzten Tage so fleißig waren, hatten wir so richtig viel Zeit um noch mal nach Pula zu fahren.
Da die Messe von letzter Woche bereits abgebaut wurde, können wir den Parkplatz wieder nutzen. Etwas irritiert hat uns allerdings die geöffnete Parkschranke und wir konnten kein Parkticket kaufen. Ein paar Autos standen hier auch, also was sollen wir tun? Wenn wir später aber nicht mehr herausfahren können? Wolfgang meint wir lassen es mal darauf ankommen, denn der Kassenautomat ist mit einem Gitter abgeschlossen und ein Elektriker arbeitet daran.
Also marschieren wir erst mal los Richtung Innenstadt. Auf den Weg dorthin, in der beginnenden Autofreien Zone findet wieder ein Flohmarkt statt, da sind wir schon öfter durchgelaufen. Meist werden sehr, sehr alte Sachen, Kriegsorden, Schallplatten und Bücher angeboten. Für uns war auch diesmal nichts dabei.

Wir schlendern weiter zum Markt, der findet hier jeden Tag statt. Den finde ich so herrlich, dass ich am liebsten von all den Obst und Gemüsesorten etwas einkaufen möchte. Habe mich dann aber auf Mangold beschränkt, denn wir müssen es ja morgen lange Zeit nach hause im Auto transportieren.
An einem Stand bleibe ich aber noch hängen, denn hier gibt es Chili-Knoblauchsträuße mit Lorbeerblattgrün. Mann kann ihn auch das ganze Jahr über verwenden, erklärt mir die Marktfrau. Ich entscheide mich erst mal nur für ein kleines Gebinde. Zwetschgen gibt es auch noch in Hülle und Fülle, doch ich habe die nächsten Tage leider keine Zeit sie zu verarbeiten. Wie schade.

Dafür setzen wir uns in eine der vielen Kaffeebars und genießen bei sommerlichen Temperaturen ein Eis.

Marco und Maria von unserem Nachbarboot grüßen beim Vorbeilaufen, sie schlendern auch ein bisschen durch die Stadt. Beim Eis essen reift bei mir die Entscheidung, doch noch mal zurück zum Markt zu gehen. Dort kaufe ich noch einen Knoblauchzopf, ein Chilisträußchen und frisch getrocknete Lorbeerblätter.
Auf dem Rückweg zum Auto, kommen wir an einem Jeansladen vorbei, hier hatte Wolfgang schon mal eine Hose gekauft und war sehr zufrieden. Er schaut mich fragend an. Ich meine nur, lass uns rein gehen, zu hause hast du ja doch wieder keine Zeit. Nach kurzer Zeit verlassen wir wieder mit einer Einkaufstüte in der Hand den Laden.
Da Wolfgang noch am Kai entlang laufen möchte, bringen wir unsere Habseligkeiten erst mal zum Auto.
Unterwegs fällt uns in einer Seitenstraße ein Banner mit Werbung für das Olivenölmuseum auf. Da könnten wir später, wenn es noch geöffnet hat, mal rein gehen. Aber erst mal sind die Fischerboote dran. Bei einem der Großen wird gerade der frische Fang in einen LKW verladen, danach wird das große Netz über eine Rolle wieder fein säuberlich bereit gelegt. Die Mannschaft muss dabei recht ordentlich zupacken.

Noch ein Stück weiter am Kai entlang ist eine Werft, in der ein großes Stahlschiff liegt. Auf seinen dicken Festmacherleinen, sitzen viele Möwen aufgereiht wie Perlen an der Schnur.

Dem ganzen Kai entlang liegen Schiffe.

Von einem Ausflugsboot, kommt ein Mann über die Straße zu uns herüber und will uns einen Bootsausflug verkaufen. Wir müssen leider ablehnen. Wobei ein Ausflug nach Brijuni schon interessant wäre, denn diese Inselgruppe wurde zum Nationalpark erklärt und man darf nur mit dem Ausflugsboot hineinfahren. Heute sind die Ausflugsboote schon weg und wir morgen.
So, jetzt suchen wir die Seitenstraße mit dem Olivenölmuseum. Es hat noch geöffnet. Als wir eintreten stehen wir in einem Verkaufsraum mit allen möglichen Sachen. Verschiedenes Olivenöl wohin man schaut, aber auch Keramikwaren und vieles aus Lavendelblüten.Beim umschauen, werden wir von einer Mitarbeiterin gefragt, ob wir das Museum auch besuchen wollen und wenn ja, ob mit oder ohne Audioguide und ob es mit verkosten des Olivenöls sein darf. Ja das wollen wir. Im Museum selbst sind fast nur Informationstafeln mit Fotos und Plakaten, seit wann, durch wen und wie das Olivenöl in Istrien angebaut wurde.

Zwischendurch kam die Junge Frau und nahm uns mit in einen Raum zur Verkostung des Öls. Sie hielt in englisch und deutsch einen sehr interessanten Vortrag darüber, wie man gutes Olivenöl erkennt und über einiges mehr. Wir durften gutes reines und Discounter Öl probieren und so die Qualität riechen und schmecken lernen. Öl braucht etwa 28° um den Geruch voll entfalten zu können. Es sollte leicht, bis bitter und würzig bis scharf nach Gras, Apfel, Tomate, Essig usw. schmecken, aber nicht ölig, oder gar ranzig.
Der Vortrag war das Beste am ganzen Museum und wir sind jetzt deutlich klüger. Unser Olivenöl aus unserer Ölmühle in Banjole ist eines der besten in ganz Istrien. Das freut uns ganz besonders. Ich erwerbe im Laden noch eine Keramikschale. Jedes Teil wurde in Handarbeit hergestellt und ist somit ein Unikat, so versichert mir es die Dame aus dem Laden.

Ein Paar Stufen weiter unterhalb des Museums ist ein Lokal, das uns schon beim vorbeilaufen aufgefallen ist und da setzen wir uns jetzt außen hin, trinken etwas und verzehren einen Burger, der schmeckt noch besser als der letzte Woche auf der Messe. Dazu wurden noch kleine Kartoffelspalten mit Schale in einem kleinen Zinkeimerchen gereicht. Das Essen war hervorragend.
Satt und etwas schlapp machen wir uns nun auf den Weg zu unserem Auto. Es stand noch immer auf seinem Platz unterhalb der Arena. Vom Parkplatz rausfahren konnten wir auch und gekostet hat das Parken diesmal nichts.

Beim zurückfahren zur Marina, haben wir uns zuerst etwas verfahren. So konnten wir gleich einen neuen Teil von Pula kennenlernen.
Am Schiff wurden die restlichen Sachen erledigt und verstaut. Frisch geduscht haben wir uns am Abend auf dem Weg zum Škuža gemacht. Dort haben wir in dem ziemlich leeren Restaurant, Orada bestellt. Wieder bekam jeder von uns zwei Fische, wie auch schon im vergangenen Jahr zu Saisonende. „Weil sie nicht so groß sind“ sagt der Kellner. Nach dem Essen brachte er uns auch noch einen Schnaps. Im Hochsommer wird man nicht so verwöhnt.
In zwei Wochen wird das Škuža bis März für seine Gäste wieder die Türen schließen.

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Länger gebraucht als gedacht

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Freitag 12.10.2018
44° 50,61 N 013° 50,58 E Log 3122,8 0 sm
W 20° L 21° Betr. Std. 505,5 Steg
Marina Veruda Steg

 

Der Herbst in seiner schönsten Farbe.

Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen „Bohnenbaum“, üppig beladen mit grünen „Bohnen“ gesehen. Aber keiner wusste, war das für ein Baum war. Heute Morgen vielen mir die langen Schoten an ein paar Bäumchen auf, die eine rotbraune Färbung trugen und genauso aussahen wie damals beim „Bohnenbaum“. Bei genauerem hinsehen, erkannte ich dass es ein Oleander war. Noch nie hatte ich je solche Schoten aus den abgestorbenen Blüten herauswachsen sehen. Auch hier scheint es nur in einer besonderen Blütenperiode vorzukommen.

Auch heute lädt das wunderschöne Wetter zum Genießen ein, aber für uns ist es heute in den Hintergrund geraten. Denn die gechlorten Wassertanks mussten abgelassen und gereinigt werden. Was hinterher wieder sehr gut aussieht.

Der Abwassertank wurde auch noch mit durchgespült und dann wurde das abgenommene Segel von gestern und der Rest wieder zurück in die Backskiste geschlichtet.

An den hinteren Stegen wurden die zurückgekommenen Yachten auf Beschädigungen überprüft, unter anderem auch die Segel, die im leichten Wind flattern.

Bevor Beschädigungen bei unseren Lukenabdichtungen entstehen, haben wir uns kurzfristig entschlossen, die Lukenscheiben mit Acrylglasreiniger zu putzen, den Rahmen mit Bootsreiniger und die Abdichtungen einzufetten, damit alles wieder Tipp Topp ist. Nur dass diese Arbeit so zeitintensiv sein würde hatten wir jetzt nicht erwartet. Es musste auch noch das Boot unter Deck auf Vordermann gebracht werden, noch ein Fender gereinigt, das Schiff noch mal mit Wasser abgespritzt und rundherum alles kontrolliert werden und noch viele Kleinigkeiten mehr.

Jetzt ist es schon wieder dunkel und wir sind noch nicht fertig. Der Loggeber in unserer Kabine muss wieder ausgebaut und der chlorgefüllte Boiler muss auch noch mal ausgepustet werden.

Nach dieser getanen Arbeit haben wir zu nichts mehr Lust, außer auf eine wohlverdiente Flasche Wein.

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Servicearbeiten im Herbst

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Donnerstag 11.10.2018
44° 50,61 N 013° 50,58 E Log 3122,8 0 sm
W 20° L 22° Betr. Std. 505,5 Steg
Marina Veruda Steg

Also das an Deck frühstücken, wie die letzten zwei Tage in der Bucht, ist hier in der Marina aus klimatischen Gründen nicht zu empfehlen.
Wichtig ist, dass wir jetzt so schnell wie möglich unser Chlor in die Leitungen und Wassertanks bekommen, denn es sollte ja einen Tag stehen und arbeiten können.

Den Kraftstoffvorfilter kaufte Wolfgang noch schnell im Service, denn da hatten wir keinen Ersatz dabei.
Außer dass wir viel von unserem sauberen Diesel mit dem alten Filter entsorgen mussten und fast keine Rückstände darin zu finden waren, erwies sich der Einbau als etwas schwieriger als erwartet und dauerte gefühlte Stunden. Alles roch nach Sprit und die Werkzeugteile mussten gründlich gesäubert werden.
Was wir zu unserem Erstaunen super schnell erledigt hatten, war das Vorsegel bergen und das fein säuberliche zusammenlegen auf dem Vorschiff. Flaggen und Stahlseile entfernen, Persenning für das Großsegel anbringen und noch ein paar Kleinigkeiten säubern und verräumen. Wir lagen sehr gut in der Zeit. Lagen. Kurz vor dem Duschen will ich noch schnell die Visitenkarte von Stefano zu Andrea und Charlie bringen. Das mit dem schnell hat ja nicht so geklappt. Irgendwann bin ich dann weiter, bin aber nicht weit gekommen, weil dann stand da Helga vor ihrem Schiff und die hatte auch viel zu erzählen. Mein Füße waren so langsam platt vom stehen, als ich mich entfernen konnte. Aber gleich darauf traf ich Fritz, Helgas Mann, der wusste auch noch so einiges.
Endlich unter der Dusche, doch als ich heraustrat, wer kam da zur Türe herein. Helga. Jetzt musste ich mich mit dem Haare föhnen aber beeilen. Nicht dass ich was gegen das Plaudern hätte und mit so netten Leuten schon gar nicht, aber wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen und richtig Hunger und dunkel war es auch schon.
Ja und den Rest vom Einmotten machen wir Morgen.

 

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Neue Nachbarn

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Mittwoch 10.10.2018
44° 50,61 N 013° 50,58 E Log 3122,8 2,7 sm
W 20° L 22° Betr. Std. 505,5 Steg
Marina Veruda Steg

 

In der Nacht war eine Zeitlang der Geräuschpegel etwas erhöht. Hat doch anfangs im Ort Vinkuran, auf der nordöstlichen Seite der Bucht ein Hund gebellt, was nachts weit zu hören war. Das kommt ja auch ab und an mal vor, nur dann setzte das Gebelle in sämtlichen Ecken ein, von großen und kleinen Hunden, wie an den Stimmlagen zuhören war. Als hätten sie sich gut unterhalten, also praktisch ein Ferngespräch. Später war dann alles gebellt und es herrschte wieder Ruhe.
Nochmal konnten wir am Morgen unser Frühstück im herrlichsten Sonnenschein genießen.
Da aber der Wind wieder über die Bucht fegte, hatten wir es auch nicht so eilig mit dem Weiterfahren. Deshalb rief ich als nächstes eine alte Bekannte, unsere Diakonischwester Ruth an und gratulierte ihr zu ihrem achtzigsten Geburtstag. Sie freute sich sehr, von uns aus dem Ausland zu hören. Wir genossen noch eine lange Zeit, nur einfach so dazusitzen, zu quatschen und uns vom Wind hin und her schaukeln zu lassen.
Nachmittags lösten wir dann doch schweren Herzen unsere Leine von der Boje und fuhren aber erst noch eine Runde in der Bucht, bevor wir sie verließen.
Zunächst fuhren wir aber noch mal sehr langsam hinaus aufs Meer, nicht sehr weit, Wolfgang wollte nur mal testen, wie heiß wohl die Lichtmaschine werden würde, wenn unsere neue Batterie halb entladen Strom zieht. Sie wurde schon ganz schön warm, also sollten wir jetzt nicht schneller fahren, solange wir noch keinen Temperaturfühler installiert haben.
Das Anlegen am Steg hat auch wieder prima geklappt, auch ohne Hilfe.
Das wurde auch von unseren neuen Nachbarn lobend erwähnt, die uns kurz darauf angesprochen haben. Mit ihnen haben wir uns eine ganze Weile sehr gut und interessant unterhalten.
Dann gingen sie Anlegebier trinken und wir machten unseren Ölwechsel, solange der Motor noch war warm war.

Der Ölfilter wurde gleich mit gewechselt. Entsorgen konnten wir das Altöl und den Filter wieder gleich gegenüber in einem großen dafür aufgestellten Fass. Das hat alles problemlos funktioniert.
Morgen gehen die Wintervorbereitungen dann weiter.

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Wir bleiben noch

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Dienstag 09.10.2018
44° 49,72 N 013° 51,13E Log 3122,8 0 sm
W 19,5° L 22° Betr. Std. 504,5 Boje
Festland Bucht Soline

Im dunkeln kam gestern Nacht noch eine Yacht mit österreichischer Flagge an, und hatte heute Morgen als wir aufgestanden sind bereits ihre Boje wieder verlassen. Vielleicht wollten sie die Bojengebühr unterschlagen.
Bei uns kam gestern keiner zum Bojen kassieren, mal sehen ob das heute anders ist.
Segeln waren wir diesmal nicht, weil der Wind etwas aufgefrischt hat und Lust zum kreuzen, so richtig dick eingepackt hatten wir auch nicht. Wir blieben lieber noch in der fast leeren Bucht und ließen uns vom Wind hin und her drehen. Das ist fast wie fernsehen, nur schöner.

Da kam am späten Vormittag eine Charteryacht mit vier jungen Männern und wollten an die Boje. Nicht so ganz leicht bei Wind, diese zu erwischen. Ist auch zwei mal fehlgeschlagen. Danach hatte Einer die Boje mit dem Bootshaken erwischt, dumm war nur, dass sein Kollege zu lange gebraucht hat um die Leine einzufädeln. Der Wind hatte die Boje samt Bootshaken, mit dem der eine junge Mann die Boje hochgezogen hatte, mit sich gerissen und der Bootshaken lag im Wasser. Jetzt musste dieser erst mal wieder mühselig aus dem Wasser gefischt werden. Danach standen alle vier hinten am Heck und versuchten ihr Glück erneut. Die Boje war gefangen, nur wie bekommt man sie jetzt nach vorne zum Bug? Kurzerhand haben sie es aufgegeben und die Boje am Heck hängen lassen. Ist halt etwas ungewöhnlich, dieser Anblick.
Unsere deutschen Bojennachbarn waren mal wieder mit ihrem Hund im Dinghi zum Gassi gehen unterwegs. Das Bootfahren auch im flotteren Stil schien ihm sehr zu gefallen.

Einige Zeit später haben dann die vier Bojenkünstler die Bucht wieder Richtung Marina verlassen.
Nachmittags lässt auch der Wind wieder deutlich nach.
Zur selben Zeit wie gestern, kamen drei Einheimische Frauen mit ihren beiden Hunden ans Ufer und setzten sich auf einen der älteren kleinen Stege.

Die älteste, sehr dünne Frau rauchte gleich eine Zigarette und unterhielt sich mit ihrer lauten, tiefen Stimme kurz mit einem Fischer. Danach zog sie genau wie gestern ihr Kleid aus und ging nackt nur mit Taucherflossen ins Wasser. Tauchte kurz ins Wasser ein, zog ihre Flossen an und kraulte an uns vorbei. Ziemlich weit entfernt, dreht sie dann um und kam brustschwimmend, dann wieder kraulend zurück zu ihrem Steg. Dort gab ihr die junge Frau ein Handtuch und sie trocknete als erstes ihre dünnen, langen Haare ab. Als sie sich wieder angezogen hatte, rauchte sie erneut eine Zigarette. Respekt vor dieser alten Dame, wie sie recht flott im kühlen Wasser ihre Bahn gezogen hat. Vermutlich macht sie das jeden Tag. Ein schönes Ritual und dann soll noch mal einer sagen rauchen schadet.
In der Zwischenzeit machen sich unsere deutschen Nachbarn auch klar um weiterzufahren.
Nun bearbeitet mich Wolfgang, auch mal ins Wasser zugehen und bringt gleich unsere Handtücher mit. Er geht als erster rein, während ich zunächst mal mit den Füßen teste und dann entscheide, dass es mir doch zu kalt ist. Lange bleibt er auch nicht drin, als ich ihm sage:“ Schau mal, eine kleine Qualle wie in Pješčana uvala“. Diese Gelegenheit nutzt er, um schnell aus dem Wasser zu kommen, ich glaube aber das war ein guter Aufhänger, wegen der Kälte.
Viel gemacht haben wir heute nicht, nur ein paar Fender geputzt.
Jetzt am Abend ist unsere Samoa das einzige Schiff an der Boje. Es ist wieder sehr still geworden, das Meer ist spiegelglatt und gelegentlich hüpft immer mal wieder ein Fisch neben unserem Boot aus dem Wasser. Vom Land ertönt wieder Vogelgezwitscher und wir genießen mit allen Sinnen diese herrliche Umgebung. Was für ein Traum.

Nun trinken wir noch einen Cognac gegen die kühlen, nächtlichen Temperaturen.

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Wir starten doch noch mal

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Montag 08.10.2018
44° 49,72 N 013° 51,13E Log 3122,8 7,4 sm
W 19,5° L 21° Betr. Std. 504,5 Boje Tanken 101,44 Ltr.
Festland Bucht Soline

Heute Morgen war noch alles bewölkt. Mal sehen wie sich das Wetter entwickelt. Wir werden erst mal los laufen um Brot zu kaufen. Noch auf dem Steg treffen wir die Österreicher von dem kleinen Motorboot und wenn ich sage klein, dann meine ich das auch. Wir stellen uns mal eben bei ihnen vor. Sie, ein Pärchen in unserem Alter und ihr großer Hund. Ihr Boot hat nur eine winzige Schlupfkabine und an Deck ist auch wenig Platz. Für die drei aber anscheinend doch genügend, denn sie bleiben bis Freitag. Nach dem kleinen Plausch laufen wir weiter.
Der Grga Markt in der Marina hat jetzt auch geschlossen, macht aber nichts, gehen wir halt nach Pješčana uvala. Dort kaufen wir heute etwas mehr Brot ein, denn wenn wir noch mal raus fahren wollen, werden wir zu keinem Laden kommen. Wegen der zwei oder drei Tage wollen wir unser Dinghi nicht erst aufpumpen.
Wieder an Bord gibt es erst mal Frühstück, in der Zwischenzeit kommt auch die Sonne heraus und der Wetterbericht ist vielversprechend. Also packen wir alles seetauglich ein und werfen die Leinen los. Ingrid wünscht uns noch einen schönen Tag.
Zunächst steuern wir aber erst die Tankstelle an. Der Zeitpunkt ist gerade günstig. Es sind keine wartenden Schiffe hier und windstill ist es auch fast. So ist unser Schiff wieder schön vollgetankt und für den Winter gerüstet, damit sich kein Kondenswasser im Tank bilden kann. Dann geht es aber los, nur noch schnell die Fender verräumen, raus aus der Bucht und hoch mit den Segeln.
Mit schönem Amwindkurs haben wir mit nur knapp 8 Knoten Wind, stolze fünf bis sechs Knoten fahrt und fahren der Sonne auf dem glitzernden Meer entgegen.

Nach etwa vier Seemeilen wenden wir und fahren zurück bis zur Bucht Soline. An der sind wir all die Jahre immer vorbei gefahren, weil sie zu nah an unserer Marina liegt, welch eine Schande. Aber heute werden wir es nachholen. Zu unserem Erstaunen ist sie viel, viel größer als wir erwartet haben. Wir haben immer nur einen kleinen Teil gesehen, dabei eröffnet sie sich uns nach der schmalen Durchfahrt eine weite, herrliche Naturlandschaft. Jetzt im Herbst sind so gut wie keine Touristen hier. Wir und noch ein deutscher Segler sind die einzigen die hier in dieser Idylle an einer der etwa 100 neu verlegten Bojen hängen.

Zum Glück hat Willi neulich noch von dieser Bucht begeistert gesprochen. Weit fahren wollten wir eh nicht, nur einfach noch mal raus aus dem Hafen, da hat es sich ja nahezu angeboten.
Für mich ist das Wasser allerdings nicht mehr so Badetauglich wie für Wolfgang.

Der ging nach anfänglichem Luftanhalten noch mal schwimmen und hat versucht auch nach dem Bojenblock zu tauchen. Er konnte den Block in zehn Meter Wassertiefe in dem leicht trüben Wasser aber nicht ausmachen.

Hier schwimmt ganz kurz ein seltener Delfin in Badehose, knapp unter der Wasseroberfläche an unserem Boot vorbei.


Auch einige Einheimische fanden die Wassertemperaturen für kurze Zeit badetauglich.

Am Ufer hört man in dieser Stille viele Vögel zwitschern, sie erinnern uns an die Abende die wir mit unserem kleinen Motorboot in Deutschland gelegentlich in den Seitenarmen des Mains verbracht haben.
Nur Abends ist es zeitweise etwas lauter, wenn die vielen Fischer mit ihren kleinen Booten ihre Netze auslegen. Ab und an steht auch mal ein einsamer Angler am Ufer.
Am Abend dürfen wir uns noch an einem schönen Sonnenuntergang erfreuen.

Das Meer ist spiegelglatt.

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Wetter wird besser

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Sonntag 07.10.2018
44° 50,61 N 013° 50,58 E Log 3115,5 sm
W 19,6° L 20° Betr. Std. 503,0 Steg
Marina Veruda Steg

Das Wetter ist heute noch sehr durchwachsen und wir bleiben an Bord und machen nichts weiter als unser Boot aufklaren. Sollte das Wetter ab morgen freundlicher sein, werden wir noch mal hinausfahren.
Respekt haben wir vor unserer älteren Nachbarin Ingrid. Sie ist heute Abend wieder mal ganz alleine, von Österreich aus mit dem Auto hierher gereist. Geht auf ihr Schiff und wohnt die nächsten Tage hier. Hoffentlich sind wir auch noch so unternehmungslustig, wenn wir so alt sind wie sie.

 

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Messe in Pula

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Samstag 06.10.2018
44° 50,61 N 013° 50,58 E Log 3115,5 sm
W 19° L 20° Betr. Std. 503,0 Steg
Marina Veruda Steg

In der Nacht begann es in Strömen zu regnen, das änderte sich auch bis zum Nachmittag nicht. Wenn wir noch auf´s Hafenamt wollen können wir nicht warten, bis es aufhört zu regnen. Wir sollten so langsam losfahren.
In Pula wollen wir wie immer, auf dem Parkplatz neben dem Hafenamt parken, doch leider ist da kein Platz für uns. Dort war eine kleine lokale Messe aufgebaut worden.
Also begeben wir uns auf Parkplatzsuche. Neben dem Einklarierungshafen sind noch einige Plätze frei.
Doch jetzt warten wir erst noch den akuten Regenguss ab, danach machen wir uns mit den Parkgebühren und deren Handhabung vertraut. Ratsam ist es für das nächste mal genug Kleingeld dabei zu haben, denn der Automat gibt kein Wechselgeld zurück, sondern erhöht unsere Parkzeit. Nun marschieren wir los, immer den Blick auf den Boden gerichtet, damit wir keine nassen Füße bekommen. Das ist nicht einfach, denn fast der gesamte Weg im Hafenbereich ist ziemlich heruntergekommen und auf den Natursteinen die zum größten Teil zu Stolpersteinen geworden sind, steht zentimeterhoch das Regenwasser.
Wir sind heil im Hafenamt angekommen und müssen etwas warten, weil der Hafenmeister mit seinem Privatgespräch nicht fertig wird. Dann sind wir an der Reihe, werden aber gleich wieder unterbrochen, weil der Hafenmeister jetzt erst noch seine Brotzeit bezahlen muss, die ihm ein Herr vorbeigebracht hat. Mit der Frage, ob in nächster Zeit bei den Gebühren Veränderungen zu erwarten sind, antwortet er nur. „Ich weiß nichts, ich muss hier noch arbeiten“. Was immer er auch gemeint hat. Also zahlen wir unsere Kurtaxe und verlassen den braven Mann.
Da wir noch genügend Parkzeit übrig haben, besuchen wir mal die kleine Messe.

In dem aufgebauten Zelt werden an den Ständen, Honigprodukte in jeder Form, Fleisch und Wurstwaren, Nudeln in jeder Geschmacksrichtung, genauso wie ausgefallene Schokolade und daraus gemachte Produkte wie Schuhe und Muscheln angeboten.

Auch das Handwerk ist mit Edelstahl-Grillgeräten, Holzmöbeln, Lederwaren, Gartenzäunen und vielen mehr vertreten. Im Äußeren Bereich ist es ähnlich wie bei uns. Blumen, Kleidung, Wein und Liköre, Nüsse und alles was für diese Jahreszeit hier in Kroatien typisch ist, wird angeboten.
Als wir an einem kleinen Ausstellungsstand mit Invertern von Victron Energy vorbeikommen, bleibt Wolfgang stehen und fragt nach einem Adapter zum Anschluss an den Computer, den brauchen wir um unser Ladegerät an die neue Batterie anzupassen. Der Verkäufer sagt, dass er sowas hat, aber leider nicht hier. Da der Adapter auch noch deutlich teurer ist, als in Deutschland, besorgen wir den dann doch lieber zuhause.
Bei den Körben aus Naturmaterialien besteht bei mir Interesse, aber es ist leider nichts passendes dabei.
Interessant finden wir die Art des Bratens von Hamburgern, sowie die Zutaten und das belegen. Auf dem Rand, einer riesigen, schwarzen Schüssel, die mit nur zwei Holzstücken befeuert ist, wird das Fleisch, Würste und das Brot gebraten. Beim Belag, kann man wahlweise noch, außer dem Fleisch, Paprika, Sauerkraut (war super gut) gebratenem Kürbis, Salat, Ajvar und Frühlingszwiebeln wählen.

So einen Burger wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Wir haben ihn allerdings zusammengeklappt gegessen, so wie wir es zuhause auch tun. Der war richtig gut. Gut fanden wir allerdings nicht, dass wir anschließend total von der Brat-.oder Grillschüssel nach Qualm gestunken haben.

Hoffentlich lüften unsere Jacken an Deck richtig aus.

Und jetzt am Abend geht es mit Regen und Gewitter weiter.

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Kam, sprach und verschwand

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Freitag 05.10.2018
44° 50,61 N 013° 50,58 E Log 3115,5 sm
W 19° L 23° Betr. Std. 503,0 Steg
Marina Veruda Steg

Unsere erste Tat heute ist, den Segelmacher anrufen, das heißt Wolfgang ruft an. Er ist auch gleich am Telefon. Er sagt wie üblich „heute aber später“, dann fragt Wolfgang nach der Uhrzeit, worauf er meint: “in zehn Minuten“. Super, nur ob er das einhält?

Bereits nach fünf Minuten, Wolfgang hat gerade so aufgelegt, steht Refko schon mit einem Mitarbeiter vor dem Boot. Wolfgang erklärt ihm das mit dem kaputten Reißverschluss, dem Regenschutz und dem nachnähen. Nur in der einen Woche in der wir noch hier sind, schafft er es nicht mehr, er hat so viel zu tun und unser Anliegen ist schon etwas aufwendig. Er schlägt uns vor, dass er im Winter her komm und es erledigt. Bezahlen können wir ja dann nächstes Jahr. Uns bleibt nichts anderes übrig, als auf seinen Vorschlag einzugehen. Beim anderen Segelmacher ist es ja ähnlich, wie wir von Willi wissen. Genauso schnell wie er gekommen ist, war er auch wieder verschwunden.

Dann können wir uns ja jetzt zur Ölmühle aufmachen. Dort werden wir sehr freundlich von einer jungen Frau bedient. Zuerst glaubt sie wir wären Kroaten. Nach der Aufklärung berät sie uns in englisch und füllt uns dann Öl von der letzten Saison ab, das Neue muss erst noch filtriert werden, sonst ist es nicht so lange haltbar. Sie erzählt uns auch noch, dass weiter vorne gebaut wird, wo dann das Öl verkauft werden soll. Da sind wir gerade vorbeigefahren. Überhaupt hat sie uns viel erzählt und uns gefragt wie wir hierher kommen und wo wir wohnen.
Glücklich über unser flüssiges Gold, fahren wir weiter nach Banjole, mal sehen ob wir Andraŝ antreffen. Doch das Lokal hat bereits geschlossen und in der Werft stehen jetzt Fischerboote zum herrichten. Aber von Andraŝ ist weit und breit keine Spur, nur ein Angestellter von ihm ist hier und sein Vater. Der Finanzminister sitzt in der Halle und unterhält sich mit jemanden. Also verlassen wir die Werft durch die Hintertür und gehen Richtung Strand. Dort setzen wir uns auf eine Bank und sehen uns ein wenig um. Auch das Hotel hat bereits seine Pforten geschlossen und am Wasser und Ufer sind nur ein paar vereinzelte Einheimische.

Da ja bald Weihnachten vor der Tür steht und wir sowieso nicht in den Wald bei uns kommen, nutze ich die Gelegenheit und sammel mir eine ganze Tasche voller Tannenzapfen, die hier überall herumliegen.

Nun machen wir uns auf zu Lidl. Dort ist auch alles viel ruhiger. Es gibt jede Menge Parkplätze, im Laden kommt man gut durch die Gänge und die vielen Paletten mit Getränken sind auch verschwunden. In Pula und wohl in ganz Kroatien sind die Einheimischen jetzt meist wieder unter sich.

In der Marina sind noch viele Autos, meist von Deutschen, die auch ihre Schiffe winterfest machen. Wir warten noch ein paar Tage damit und gehen bei dem herrlichen Wetter nach Pješčana uvala. Das Škuža hat auch noch geöffnet. Kurz entschlossen setzten wir uns hin und bestellen was zu Essen. Viel los ist auch hier nicht mehr, aber am Meer zu sitzen und zu schauen ist einfach herrlich. Zwei Kanuten kommen vom Meer angepaddelt, schieben ihre Kanus an Land und kommen auch ins Lokal zum Essen, bevor sie später ihre Fahrt am Meer fortsetzen.

Auch der Bootsverleiher hat Glück, dass noch zwei Männer mit ihrem sehr großen Hund eines seiner kleinen Boote mieten möchten. Heuer wird das Lokal wohl noch bis ende Oktober geöffnet sein.

Nach dem Essen wollen wir heute mal den Weg Richtung Soline-Bucht laufen, um uns dort mal die Bojen anzuschauen. Zuerst geht der Weg am Ufer auf einem schön angelegten Weg entlang, danach führt er auch am Ufer entlang, aber diesmal durch einen Wald.

Dort sind am Wanderweg viele informative Tafeln aufgestellt worden. Zusätzlich stehen da noch kleine Holzhäuschen die auch noch informatives beinhalten. Für Kinder eine wunderbare Art ihnen die Geheimnisse des Waldes näher zu bringen.

Nach einiger Zeit kann Wolfgang in Entfernung die ersten Bojen sichten. Es ist aber noch sehr weit bis dort hin. Wir brechen ab und kehren um.

Wolfgang macht lieber mit all seiner Kraft einen Klimmzug auf einem der hier aufgestellten Sportgeräten. Es sollte aber bei dem einen bleiben, denn das Gerät ist schon sehr wackelig, das Turngerät meine ich.

Nach dem Waldweg können wir uns entscheiden, den gleichen Rückweg zu nehmen oder jetzt etwas am Ortsrand zu laufen. Was wir tun. Hier wurde in den letzten Jahren auch sehr viel gebaut, unter anderem dieses wunderschöne Haus.

Etwas später biegen wir wieder Richtung Strand ab. Dort hat man in einem privaten Grundstück Müll abgeladen. Wie schade für die Umwelt.

Am Strand liegen noch einige sonnenhungrige am Wasser, vereinzelt schwimmt auch noch jemand im 19° kühlen Meer. Wer Durst hat, kann sich in die Strandbar setzen die noch geöffnet hat.

Wir sind jetzt an dem kleinen „Hafen“ angekommen in dem die Boote der Einheimischen liegen. Direkt am Ufer ist das Wasser sehr seicht und hier tummeln sich mehrere hundert kleine weiße, durchsichtige Quallen mit grünen leuchtenden Punkten.

Mittendrin glänzt am Boden eine schillernde Abalone.

Weiter vorne in der Bucht werden keine Massagen mehr durchgeführt und all die anderen Häuschen sind auch geschlossen.

Viel Verkehr herrscht an der schwimmenden Tankstelle, hier warten sehr viele Charter Yachten geduldig um aufgetankt werden zu können, bevor die Schiffe morgen wieder abgegeben werden.

Die letzten Sonnenhungrigen, denen wir heute begegnen sind kleine Eidechsen. Viele von ihnen auf der Suche nach Sonne sind auf der Straße platt gefahren worden.

Jetzt gegen Abend werden sie sich flink verkriechen, wie wir auch.

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Warten, warten, warten

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Donnerstag 04.10.2018
44° 50,61 N 013° 50,58 E Log 3115,5 sm
W 19° L 22° Betr. Std. 503,0 Steg
Marina Veruda Steg

Gleich heute Morgen hat Wolfgang als erstes den Segelmacher angerufen. Dieser hat versprochen noch am Vormittag zu kommen, will sich aber vorher telefonisch melden.
Mittags war er noch nicht da. Unser Mitarbeiter sollte auch bei uns anrufen.

So haben wir gewartet, gewartet und gewartet. Wenigstens konnten wir an Deck in der Sonne sitzen.
Am Abend meldet sich dann unser Mitarbeiter und wir können eine Arbeit abschließen. Als es noch später war, gingen wir Essen und machten anschließend noch einen Spaziergang. Es war schon längst dunkel als wir zurück kamen. Vom Segelmacher war weit und breit nichts zu sehen und angerufen hat er auch nicht. Wir hätten es eigentlich besser wissen müssen. Mal sehen was er morgen spricht, wenn Wolfgang ihn erneut kontaktiert.

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