Strahlender Sonnenschein

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Samstag 16.01.2016  

44°50,61N   013°50,78 E     Log 2374,4  0sm    Steg

Marina Veruda    Wasser 10°   Luft 7°

Heute ist mal shoppen angesagt. Aber vorher gehen wir zur Posta, nachfragen ob das Ansichtskartenporto noch aktuell ist, nicht dass unsere Isabella noch Strafporto bezahlen muss. Beim Kapetanija auf dem Hafenamt ist auch alles schnell erledigt, das neue Permit gilt nun bis 31.12.2016.

Auf dem Parkplatz gleich um die Ecke vom Hafenamt hat man eine sehr gute Sicht hinauf zur Arena. Die sieht heute irgendwie anders aus als sonst, bis uns auffällt dass das Baugerüst nicht mehr vorhanden ist.

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Jetzt im Winter werden anscheinend nicht so viele Parkplätze benötigt. So ist es kein Problem, dass auf einem Teil der Parkflächen eine mobile Eisbahn in einem Zelt aufgebaut wurde. Hier tummelt sich Groß und Klein. Für kleine, faule oder ungeübte Schlittschuhläufer, kann ein Schneemannmobil mit Kufen ausgeliehen werden, das dann von einer gutmütigen Person geschoben werden darf. Nebenan wird für das leibliche Wohl, mit Popcorn, Getränken und Essen  gesorgt.

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Als Gegensatz zur Winterstimmung beim Schlittschuhzelt, sprudelt hier ein Brunnen wie im Hochsommer.

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Ganz in der Nähe ist die Markthalle und die davor aufgebauten Verkaufsstände.

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Hier schlendern wir ein bisschen, um noch Zutaten für einen Salat zu kaufen. Viele Stände sind schon leergeräumt oder haben nur noch vereinzelte Waren da. Deshalb werden wir wohl von allen Seiten angesprochen, denn jeder will noch schnell was an den Mann beziehungsweise die Frau bringen. Angeboten wird hier fast nur Wintergemüse und nur ganz wenig Treibhausware die es um diese Jahreszeit sonst nicht geben würde. Nicht so wie in den Supermärkten, wo man das ganze Jahr über alles bekommt. Hier verkauft man ganz in unserem Sinne.

In unserem Sinne ist auch die Kneipe,

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wo sich die Einheimischen nach ihren Einkäufen auf dem Markt noch ein gemütliches Glas Wein, oder auch mehrere, gönnen. „Mann“ trifft Freunde und gute Bekannte und man staune, es wird noch richtig miteinander gesprochen. Nur ein allereinziges Mal hat jemand, in der Zeit als wir da waren, sein Handy herausgeholt und das nur, um mit dem gerade zur Tür hereingetretenen Kapitän ein Erinnerungsfoto zu machen.

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Wir bestellen uns wieder aus der Bilderspeisekarte was zu Essen.
Der Fisch mit Mangold, Kartoffeln und Brot war wieder super lecker und günstig.

Gestärkt setzten wir unseren Weg fort.

Sehr engagiert und freundlich ist die junge Verkäuferin in einer Boutique, als Wolfgang sich eine Jeans kaufen möchte. Das ausgesuchte Exemplar fällt leider nicht unter die
30 % Waren, die am Schaufenster angepriesen werden, aber sie passt sehr gut und deshalb wird sie auch gekauft.

Im Müller-Markt und beim Bäcker werden wir auch noch Geld los.
So jetzt reicht es aber erst mal mit dem Einkauf.
Wir marschieren zum Auto, verstauen unsere Einkäufe und ziehen dann noch mal los zum
Hafen. Dort ist es zwar schön und es gibt nicht so viel Rummel wie im Sommer, aber durch den Wind fühlt es sich sehr kalt an, deshalb sind wir uns einig und fahren lieber wieder zurück zum Schiff.

Dort schließen wir gleich unser Verdeck und lassen den Wind draußen.
Ich bevorzuge ja gleich unter Deck ins gemütlich Warme zu gehen. Wolfgang möchte noch ein bisschen werkeln und montiert den Schalter für unsere Ankerwinsch an die Steuersäule.
Als er damit fertig war ist es auch dunkel geworden. Nun verbringt er noch etwas Zeit mit Kabeln hinter der Schalttafel.  

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