Gutes Öl

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Montag 18.01.2016  

44°50,61N   013°50,78 E     Log 2374,4  0sm    Steg

Marina Veruda    Wasser 11°   Luft 4,7°

Für die Kabelverbindungen braucht Wolfgang noch ein paar Flachstecker, mal sehn ob wir die bei Wasi bekommen. Der hat leider keine, aber er beschreibt uns den Weg zu einem Elektriker.

Auf dem Rückweg will gerade ein Einhandsegler anlegen. Wolfgang ist bei der Leinenübergabe behilflich, dabei fällt ihm seine Brille samt Etui ins feuchte Nass . Glücklicherweise ist es ruhig auf dem Wasser und der Skipper vom Segelschiff kann die vor dem Boot treibende Brille retten. Die wird gleich mit Frischwasser gespült.

Nach der Mittagspause begeben wir uns mal auf den Weg zum Elektriker, den Wasi gut beschrieben hat. Der kleine Elektroladen ist wirklich klein, aber er hat was wir brauchen. Er beschränkt sich mehr auf Material und nicht auf Elektrogeräte. Ein paar Lampen und Batterien hat er schon.

Weiter geht’s zur Ölmühle. Dort war ja im Spätherbst schon alles ausverkauft, aber jetzt sollten wir welches bekommen. Wir können sogar zwei Öle verkosten. Das im Geschmack etwas mildere stammt aus der Pressung von November / Dezember, das andere mit für uns zu bitteren Nachgeschmack, von den Vormonaten. Unsere Wahl fällt auf das später gepresste Öl und auf die Variante in Plastikflasche, die deutlich günstiger ist, als die  dekorative Glasflasche. Der junge Mann füllt uns das flüssige Gold aus einem größeren Edelstahlfässchen in die Plastikflasche ab. Zuhause habe ich mehrere dieser Glasflaschen und werde es dann selbst umfüllen. Jetzt haben wir wieder ein qualitativ hochwertiges Olivenöl. Es hat aber auch seinen Preis, aber es ist es uns wert.

Wieder zuhause möchte ich die auf dem Markt gekauften Kartoffeln kochen. Es scheint die gleiche Sorte mit der roten Schale zu sein wie die, die ich auch zuhause von einem Bauern meines Vertrauens gekauft habe. Mit Schale schauen sie gut aus, aber wehe sie sind geschält. Dann kommen die vielen dunklen tief in die Kartoffel eindringenden Flecken zum Vorschein. Mal wieder Pech gehabt.

Gegen Abend dann, sind die durchgefrorenen Arbeiter von der gegenüberliegenden Poolbaustelle auch nach hause gegangen. Da nutzen wir mal die Gelegenheit, bevor es dunkel wird und schaun mal nach wie weit sie seit dem letzten Jahr gekommen sind. Die Veränderungen sind deutlich zu erkennen. Wenn wir das nächste mal wieder kommen, werden die Arbeiten sicher fertig sein.

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Weiter vorne auf dem Trockendock, entdecken wir das Motorboot von unserem fischenden Bootsnachbarn. Wir hatten uns schon gewundert, dass das Boot in dieser frostigen Zeit solange weg war.  Es hat außen einen neuen Anstrich bekommen und sieht fast aus wie neu .

Nun verarbeitet Wolfgang noch seine Flachstecker.

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