Segelboot mit Kräutergarten

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Sonntag 09.07.2017
44°39,33 N   014°15,46 E     Log 2783,6  12 sm
Insel Unije Bucht Podkujni  Luft 30° W 27,4° Betr. Std. 458,7   Ankern 11 m Sand

Heute Nacht um 4:00 Uhr unterbrechen wir mal kurz unseren Schlaf, weil Wolfgang den Fanghaken an die Ankerkette machen möchte. Es ist Wind aufgekommen und dabei hat die Ankerkette geruckelt. Dafür schlafen wir am Morgen länger und stehen erst auf als es uns zu heiß wird.
Noch vor dem Frühstück fahren wir mit unserem Dinghi an Land. Wir wollen in dem kleinen Laden Brot kaufen, aber wo ist er nur. Es gibt vom Wasser aus nur zwei Wege nach Norden und wir nehmen zuerst den Falschen, obwohl wir schon mal hier waren.
Nachdem wir fündig wurden, kaufen wir verschiedenes Brot.
Wolfgang vor der etwas anderen Ladentür.

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Unser Weg zurück zum Wasser.

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Jetzt freuen wir uns auf unseren Kaffee. Dieses dicke runde Etwas, was wie ein riesiges  Brötchen aussieht, wiegt 600g und ist ein Vollkornbrot. Es ist total weich, schöne Körner und schmeckt wirklich lecker. Besser können es die Bäcker in Deutschland auch nicht machen. Hier in Kroatien haben wir das erste Mal so ein Brot gesehen.

F0032-004 F0032-005Gestärkt fahren wir weiter.
In Ufernähe sieht man noch gelegentlich eines von den älteren Häusern, dieses ist anscheinend noch bewohnt.

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Unterwegs sticht uns dieses Boot in die Augen, auch solche schöne Segelfarben gibt es.

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Dann kreuzt uns noch ein Segler, hier sind die Probleme mit dem Blumen gießen gelöst. Der Segler nimmt sie einfach mit an Bord.

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Nach einer Stunde motoren und einer Stunde segeln sind wir heute schon bald in unserer Bucht. Schön dass wir so zeitig hier sind, da kann ich noch mal Schnorcheln gehen bei  27,4° lockt das Wasser. Es ist auch sehr klar. Fische schwimmen hier in Ufernähe nicht sehr viele herum, aber zwei neugierige Doraden begleiten mich ein Stück.

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Wovon es hier unter Wasser viele gibt, sind Seeigel, nur schöne Skelette von ihnen sind leider nicht zu finden. Dann entdecke ich ein sehr großes in lila. Ich freue mich riesig. Als ich es hochhole, ist er zwar nicht zerbrochen, aber es war noch ein Teil von Innereien drin und die Stacheln waren auch noch größtenteils dran. Das würde ich vom Käpten aus nicht mit an Bord bringen dürfen, denn das würde spätestens morgen zu stinken beginnen.

Was wir heute Abend vermissen, sind die Ziegen, die jedes Jahr, früh und abends am Ufer spazieren gehen.
Am Himmel hat sich alles zugezogen und es ist sehr schwül geworden, die Luft steht überall und die Sichtweite verringert sich. Es riecht nach Regen.
Weiter vorne in der Bucht, riecht man nicht, sondern hört schon eine lange Zeit recht lautstark, eine Bayern Crew.

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