Badenixen

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Ostersonntag 27.03.2016
44°50,61N   013°50,78 E     Log 2374,4  0sm    Steg
Marina Veruda   Luft 16  Wasser 13°

Wir sind heute später aufgestanden, denn jemand hat uns heute Nacht eine Stunde geklaut.

Unser Osterfrühstück haben wir aber trotzdem in vollen Zügen genossen. Genossen hat Wolfgang später auch die Sonne am Bug und hat dabei gleich seine Nassschleifarbeiten getätigt. Wieder so ein schöner Job, aber es hilft halt alles nichts.

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Am späten Nachmittag hat er es dann geschafft und wir können doch noch einen Osterspaziergang machen.

Unterwegs treffen wir noch Maria und Marco, die sitzen schon im Auto und wollen nach hause fahren. Marco hat nur seinen Wassertank gefüllt und seinen Bootsmotor warmlaufen lassen. Das soll man ja auch hin und wieder einmal tun. Dabei musste ich schnellstens bei uns auf dem Boot alles dicht machen, sonst wäre ich von den Abgasen wohl bald erstickt. Wolfgang meint bei unserem Motor stinkt es auch, vielleicht nicht ganz so arg, weil wir einen kleineren Motor haben.

Viele Menschen, meist Einheimische genießen das schöne Wetter und sind mit Kind, Hund und Inlinern unterwegs. 

Ich habe meinen Käpten und meinen Fotoapparat dabei.
An Steg eins liegen ein paar ältere Segelboote, die sehr viel Charme ausstrahlen, nur ein bisschen besser gepflegt müssten sie sein. Dazu braucht man aber Geld, sehr viel Zeit und Liebe.

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Überall erblüht die Natur und wir sind mitten drin.

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Mitten drin im Blütenstaub bin ich auch als ich mit meinen Händen entzückt die kleinen, weichen Zapfen von den Nadelbäumen anfassen muss.

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Das staubt ja furchtbar und ich hatte schon mit meinem Käpten geschimpft, weil ich glaubte der ganze Staub auf dem Schiff kommt von seiner Schleiferei. 

Sorry Kapitano, die Hälfte vom Dreck ist wahrscheinlich Blütenstaub. Da grinst er natürlich.

Weiter unten am Strand, liegt am Ufer eine rote Koralle, sieht jedenfalls so aus. Mitnehmen wollten wir sie nicht, denn es roch nicht besonders angenehm.

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Am Südufer von Pjescana Uvala setzen wir uns auf eine Bank. Während wir die tiefstehende Sonne und den Blick aufs Meer genießen, laufen zwei Mädchen im Bikini vorbei. Nur in Badetücher eingewickelt, steuern sie sehr eilig auf den Kiesstrand zu. Dort lassen sie ihre Badetücher fallen und gehen tatsächlich ins Meer baden. Bei nur 13° Wassertemperatur tauchen sie unter und paddeln ein bisschen herum, bevor sie zitternd wieder heraus kommen.

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Da sind natürlich alle stehen geblieben und haben geschaut, wir auch und es wurde uns gleich ein bisschen kälter. Dann schlugen sie ihre Badetücher um ihre kalten Körper und liefen tropfnass und Barfuß wieder an uns vorbei. So heiß war das Wetter heute ja auch nicht. Wir überlegen kurz, entschließen uns aber dann unsere Badesaison erst bei unserem nächsten Besuch im Juni zu eröffnen.

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Wir schauen noch ein bisschen auf ankommende Segelschiffe, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Dabei finde ich noch einen merkwürdig gewachsenen Stein am Ufer.

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Zuhause räumt Wolfgang seinen Naviplatz auf und entdeckt dabei unser Weihnachtsgeschenk, das wir von Nici bekommen haben. Die Leuchte wird natürlich gleich ausprobiert. Sie wird uns bestimmt noch oft gute Dienste leisten.

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