Ölwechsel

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Mittwoch 21.09.2016  

44°50,61 N  013°50,57 E     Log 2539,6  3,9 sm     Steg

Marina Veruda  Luft 23°  W 22,5°      Betr. Std. 435,4   

Heute kommt der Segelmacher genauso zeitig wie gestern. Nimmt das Sprayhood mit und ist genauso schnell wieder verschwunden wie er gekommen ist. Morgen Nachmittag soll es fertig sein.

Was für ein Glück, dass wir unsere schön, hässliche Plane über unser Boot gespannt haben, denn es herrscht recht ordentlicher NO Wind und so sind wir doch recht gut geschützt.

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Gegenüber am Steg wird vom Bootsmannstuhl aus an der Want und an der Saling gearbeitet. So was möchte Wolfgang auch mal machen, aber ich bin dagegen.

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Da wir sonst nicht viel machen können, ziehen wir eben unseren Ölwechsel vor, den wir eigentlich erst für nächste Woche geplant hatten.

Diesmal saugt Wolfgang das Öl direkt über das vorgesehene Absaugrohr aus dem Motor und nicht wie die sonst über einen sehr dünnen Schlauch durch das Rohr vom Ölmessstab. Früher waren wir da jedes mal fix und alle, aber heute ging das verdammt schnell. Der Ölfilter war auch schnell gewechselt und die Altölentsorgung kein Problem, da wir ja direkt gegenüber von unserem Steg ein großes Altölfass zur Verfügung haben.

Neues Öl eingefüllt und fertig. Den Wasserabscheider vom Dieselfilter haben wir auch abgelassen, war aber kein Wasser drin, hätte aber sein können. Da wir so schön bei den Kontrollen waren, wollte Wolfgang noch die Seewasserpumpe zerlegen, aber unser Impeller lies sich ganz schön betteln, bis Wolfgang ihn herausnehmen konnte.

Bei der Kontrolle findet Wolfgang viele kleine Haarrisse. Den möchten wir nicht mehr einbauen. Also holen wir unsere Ersatzteilkiste unter dem Gästebett hervor und sehen mal nach wie unser Ersatzimpeller aussieht. Für einen schnell notwendigen Ersatz taugt er noch, aber zum Neueinbau wollen wir uns morgen lieber einen Neuen im Service besorgen. Also erst mal Stillstand.

Ansonsten haben wir heute nichts besonderes gemacht, haben den Tag aber auch herum gebracht und der war gar nicht mal so schlecht.

Das heißt am Abend hat Wolfgang noch das Bedürfnis den Deckel der Seewasserpumpe von Korrosion frei zu kratzen und ihn wie neu erscheinen zu lassen.

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