Der Tag, als der Regen kam

Da wir die gröbsten Arbeiten an Bord soweit möglich erledigt haben, hätten wir heute die Herbstsonne genießen können, wenn sie da gewesen wäre.
Doch leider hat es schon in der Nacht angefangen kräftig zu regnen.

Da haben wir es uns dann unter Deck gemütlich gemacht und per Homeoffice unsere Buchhaltung für Zuhause erledigt. Im Motorraum habe ich noch ein paar überflüssig gewordene Kabel entfernt und die Werkzeuge und Materialien aufgeräumt.

Da wir den Flachriemen für die neue Lichtmaschine das nächste mal passend mitbringen müssen, habe ich sicherheitshalber nochmal nachgemessen. Weil wir die Länge in den Rillen der Riemenscheiben gemessen hatten, ist das ermittelte Maß wohl eher an der Untergrenze des Einstellbereiches. Wir werden deshalb doch lieber die Größe PJ 1054 bestellen. In einem Internetshop habe ich gesehen, dass es diese Riemen mit einer frei wählbaren Anzahl von Rippen zu kaufen gibt. Da kam mir dann gleich die Idee, den Riemen etwas schmäler zu bestellen, damit ein oder zwei Rillen frei bleiben. So könnte ich dann den unschönen Fluchtungsfehler der Riemenscheiben ausgleichen.
Wenn der Riemen statt 10 nur 8 Rippen hat, kann er natürlich nur 80% der Leistung übertragen. Da dieser Riemensatz aber auch für die 250A Lichtmaschine ausreichen soll, dürften die 8 Rippen für 170A auch reichen. Das werden wir bei unserem nächsten Besuch hier ausprobieren.

Am Abend haben wir dann noch den weiten Frischwassertank mit Chlordioxydlösung aufgefüllt. Ab jetzt müssen wir unser Brauchwasser mit dem Kanister holen.
Hoffen wir mal, dass das Wetter morgen wieder besser ist, denn an einer Luke ist ein bisschen Regenwasser reingetropft, da könnte sich die nächste Aufgabe für uns ergeben.

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