Relaxen in der Sonne

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Dienstag 29.03.2016
44°50,61N   013°50,78 E     Log 2374,4  0sm    Steg
Marina Veruda   Luft 16  Wasser 13°

Erst dachten wir das Wetter wird so wie gestern, alles grau in grau, wobei es gestern auch nur einmal kurz geregnet hat. Aber auf einmal waren alle Wolken wie weggeblasen und die Sonne strahlte. Da hat man doch gleich mehr Lust etwas zu tun. Das dachte sich auch Wolfgang und marschierte mit seinem Epoxydharz und allem was dazugehört nach vorne zum Bug. Er wollte noch die offenen Kanten, wo beide Bootshälften zusammengefügt wurden, mit dem Harz abdichten, da diese Stellen jetzt ungeschützt sind bis die neue Ankerrolle drauf gebaut wird. Hätte er wahrscheinlich nicht machen müssen, denn werksseitig war das wohl nicht vorgesehen. Wolfgang aber wollte es versiegeln, außerdem hatten wir das Epoxydharz eh noch an Bord und ewig lässt es sich auch nicht lagern.

Dann ruft er auf einmal durch die Kojenluke:“ Schnell, schau mal, die Nordland fährt weg“. Ich schnappe mir meine Kamera und haste an Deck. Mit lautem Signalhorn verlässt der prachtvolle Holzsegler seinen Platz am Steg.

Als er außer Sicht war, mache ich bei meinem Frühjahrsputz unter Deck weiter. Mit Lust und Laune räume ich meine Schaps aus und mache alles schön sauber.

Unser Highlight des Tages, das erste Mittagessen heuer oben an Deck, in der Sonne zu genießen. Wir sitzen noch sehr lange dort und halten auch gelegentlich einen Plausch mit einem Nachbarn. Unter anderem mit Willi und Anne, die sind vorhin aus Österreich angereist. Die waren erst ein paar mal beim Skifahren und jetzt bleiben sie einige Tage auf ihrem Schiff und bereiten sich auch auf die neue Saison vor.

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Gegenüber haben wir neue Nachbarn mit einem Motorboot bekommen. Nach dem Dialekt, kommen sie aus dem Schwabenländle. Zu einem Gespräch kam es noch nicht, denn auch sie haben noch viel zu tun. Der Skipper hat sich sogar dafür entschuldigt.

Wir haben sicher noch öfter die Gelegenheit.

Auch wir machen noch fleißig weiter, Wolfgang legt noch Buchsen in die Gästekabine um mal ein Gerät mit Strom versorgen zu können. Die Mannschaft räumt schon mal die nicht mehr benötigten Sachen für die Heimreise zusammen. Was weg ist, ist weg, dann haben wir Morgen noch genügend Zeit noch mal nach Pula auf den Markt zu fahren.

Was weg ist, ist weg, weg ist auch gleich der Brandy von Chrissi.

Živjeli

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