Von einem Tratsch zum Anderen

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Mittwoch 30.03.2016
44°50,61N   013°50,78 E     Log 2374,4  0sm    Steg
Marina Veruda   Luft 18  Wasser 13°

Unser Vorhaben nach Pula zu fahren, konnten wir in die Tat umsetzen. Zuerst gingen wir natürlich auf den Markt. Dort war heute sogar jemand von der „Kumparicka“. Das ist eine Ziegenfarm in Krnica, etwa 19 km von Pula entfernt. Dort kann man mit vorheriger Anmeldung einen Tag mit den Ziegen verbringen und auch zusehen wie die Milch verarbeitet wird. Wir haben erst mal nur Ziegenkäse gekauft, den hatten wir schon mal und der ist total lecker. Dann haben wir natürlich noch beim Blitva (Mangold) zugeschlagen.

So, Brot nicht vergessen, unser Proviant für Morgen. In der Bäckerei lacht Wolfgang so ein schönes Stückchen Pizza an, dem er nicht widerstehen konnte, das verzehrt er gleich an einem sonnigen Plätzchen.

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Unseren Einkauf bringen wir erst mal zum Auto und machen uns dann noch mal auf die Suche nach einem Geschäft für Schiffsbedarf aber nur an der Hafenpromenade. Ein Laden ist ausgeräumt, der Nächste sollte offen sein, zumindest nach dem Ladenschild mit Öffnungszeiten, tut er aber nicht. Gleich über die Straße ist die ACI-Marina die hat auch ein Geschäft. Gehen wir halt da mal hin und schauen uns in der Marina gleich mal ein bisschen um. Ein Liegeplatz hier, hat auch was für sich, man ist mitten in der Stadt und hat fast alles was das Herz begehrt. Lokale, Geschäfte, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr. Auch diese seltsamen Fische die wir ab und zu bei uns in Veruda im Wasser sehen, schwimmen hier um die Boote. Nur sind die Fischschwärme hier viel größer und die Fische auch.

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Dann sind wir auch gleich bei dem Nautikladen. Der hat wie zu erwarten war, offen. Scheint auch ganz gut sortiert zu sein, nur Signalraketen sehen wir keine, die sind bestimmt in einem Schrank eingeschlossen. Wir warten erst mal, weil der Verkäufer telefoniert. Nema Problema, schauen wir uns halt noch ein bisschen um. Wir entdecken eine Holzgangway, aber ohne Preisschild, das hätte uns auch interessiert. Wir würden ja gerne mal fragen, nur der Verkäufer macht auch nach längerer Zeit keine Anstalt sich um uns zu kümmern. Nema Problema und wir gehen aus dem Geschäft. Um das runde Gebäude von der Marina sind wir schnell gelaufen und konnten uns einen kleinen Überblick über das Gelände verschaffen. Jetzt aber fahren wir wieder zurück zu unserem Schiff.

Vor dem Volaria ist die Straße gesperrt worden, denn die soll zur Einbahnstraße umstrukturiert werden. Jetzt wird der ganze Verkehr, der vor zum Kran oder zum Büro führt an unserem Ufer neben den Parkplätzen entlangführen. Nur zurück, Richtung Ausgang bleibt wie gehabt.

Auf unserem Steg ist inzwischen ganz schön was los. Bice und Markus sind auch noch vor  einer Stunde hier angekommen. Das ist jetzt aber richtig schade, dass wir Morgen nach hause fahren müssen, wo doch jetzt das „D-A-CH-Team“ wieder mal gemeinsam hier wäre. Na ja, wird schon mal wieder klappen, für einen Tratsch reicht es noch.

Konrad und Vincent fahren jetzt erst, eigentlich wollten sie schon vor ein paar Stunden weg sein.
Jetzt gehen wir Duschen und laden unser Auto wieder voll.

Gesäubert gehen wir mal beizeiten zum Essen. Den ersten Stopp machen wir bereits, nachdem wir unsere Gangway überquert haben. Es ergibt sich ein kleiner Plausch mit den neuen Nachbarn. Danach treffen wir noch Anne und Willi. Sie berichten von ihrem gestrigen Volaria Besuch. Auch ihre beiden Gerichte waren miserabel. Fischsuppe ohne Fisch, das Fischgericht versalzen und der Fisch selbst sulzig. Igitt, kann man da bloß sagen. Nach einer Beschwerde, hat ihnen der Besitzer ein neues gutes Essen versprochen. Beide sind aber erst mal bedient.

Dann halten wir noch mal bei Mario im Marinabüro an, sagen hallo und werden ebenfalls ein paar Verbesserungsvorschläge los. Er verspricht alles weiterzugeben. Nach einer freundlichen Verabschiedung, gehen wir weiter ins Skuza. Dort sitzt schon eine Segelcrew aus der Marina.
Als wir auf unser Essen warten kommen noch ein paar Crews. Ist schon etwas verblüffend, denn normalerweise nehmen die Segler meistens den kürzeren Weg um Essen zu gehen. Womöglich haben sie auch schon die „Spezialitäten“ vom neuen Koch im Volaria genießen dürfen.
Unser Essen hier,  ist erste Sahne, Wolfgang hat Brancin und mein Steak, ist ein Steak und was für eins, ein Gedicht. Während des Essens, kann ich vom Fenster aus noch mehr Leute auf`s Skuza zulaufen sehen. Jetzt müssen wir aber schon grinsen, denn das kann kein Zufall sein. Laufen dem Volaria bereits nach knapp vier Wochen Öffnungszeiten die Gäste davon?

Bevor wir uns auf den Rückweg machen, stehen wir noch eine ganze Weile am Meer und werden etwas sentimental.

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